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Bali

Die indonesische Insel Bali liegt im Indischen Ozean zwischen den Inseln Java und Lombok. Seit 1949 gehört die Insel zu Indonesien und bildet gleichzeitig eine Provinz des Landes. Sie ist die westlichste Insel der Kleinen Sunda-Inseln und erstreckt sich über ca. 5500 km² mit einer Einwohnerzahl von ca. 3,4 Millionen. Ihre Hauptstadt ist Denpasar. Die Insel wird zu zwei Drittel von Bergen bedeckt, die teils vulkanischen Ursprung haben. Der höchste Berg auf Bali mit einer Höhe von 3142 Metern ist der Gunung Agung, der von den Balinesen auch der "große Berg“ genannt wird; der zweithöchste ist der Gunung Batur. Beide sind aktive Vulkane. An den Vulkanhängen gedeihen Gewürze wie Nelken, Zimt oder Vanille. Der nährstoffreiche, mineralhaltige Lavaboden lässt eine üppige Vegetation wachsen. Neben Reis werden u.a. Bananen, Ananas, Mangos, Kaffee, Tabak, Erdnüsse, Passionsfrüchte und verschiedene Gemüsearten angebaut. Die Landschaft Balis ist sehr vielgestaltig und besteht aus sechs Vegetationszonen. Im Westen von Bali gibt es dichte Monsunwälder, die zum Teil zum Naturschutzgebiet erklärt wurden. Im Gezeitenbereich an Flüssen und im Küstenbereich befinden sich im Südosten und Westen von Bali die Mangrovenwälder, in denen seltene Vogelarten leben. Zum Landschaftsbild gehören ausgedehnte, malerische Reisterrassen, Palmenhaine, ausgedehnte Monsunwälder, Mangrovensümpfe, wunderschöne Strände, dichter Dschungel, Gebirgsregionen mit Bergseen und Flüssen. Mit Bali werden paradiesische Landschaften und weiße Strände, herrliches Wetter, beste Tauchgebiete, Kunst und Kultur, gut gelaunte Menschen, eine Vielzahl von berühmten Tempeln und Heiligtümern und natürlich auch Shoppen und exotische Speisen und Getränke verbunden. Die „Perle im Indischen Ozean“ zieht Urlauber aus der ganzen Welt an. Die großen Urlauberzentren wie Kuta, Legian, Sanur, Nusa Dua, Jimbaran, Benoa oder Denpasar liegen im Süden der Insel. Es wird balinesisch, indonesisch und englisch gesprochen. Die Landeswährung ist der Indonesische Rupiah (IDR). Der Zeitunterschied zur MEZ beträgt plus 7 Stunden und während der MEZS plus 6 Stunden.

Religion: Bali wird auch die „Insel der Götter“ genannt. Die Religion bestimmt das ganze Leben der Einwohner. Religiöse Bräuche und Feste, die mit reichlich Opfergaben verbunden werden, gehören zum festen Bestandteil des täglichen Lebens, zur Grundlage des Miteinanderlebens und begleiten die Menschen von der Geburt bis zum Tod. Die meisten Balinesen (ca. 93 %) sind Hinduisten, etwa 6 % bekennen sich zum Islam und nur eine Minderheit sind Buddhisten oder Christen. Die indischen Gottheiten: Brahma, Vishnu und Shiva werden in zahlreichen Tempeln verehrt. Auch Dämonen und Feen, der Elefantengott: Genesha, der Affengott: Hanuman oder der geflügelte Garuda, die angeblich auf den Vulkan-Bergen leben, müssen durch kleine Opfergaben milde gestimmt werden. Viele Tempel (Pura) sind öffentlich zugänglich und können von den Touristen besichtigt werden unter Einhaltung gewisser Verhaltensregeln und einer angemessenen Kleidung (Sarong).

Klima: Das Klima ist tropisch warm mit hoher Luftfeuchtigkeit. Die Höchsttemperaturen liegen ganzjährig durchschnittlich bei 30° C und höher. Die Regenzeit ist von November bis März. In dieser Zeit fallen regelmäßig Niederschläge, aber nicht den ganzen Tag, oft nur kurz und heftig. Die Monsunregen sind durch die Gebirgskette verschieden über die Insel verteilt. In der Gebirgsgegend gibt es die meisten Niederschläge, dann folgt der Süden und die im Regenschatten liegende Nordküste Balis hat die niedrigsten Niederschlagsmengen. Die Wassertemperaturen um Bali liegen das ganze Jahr außer November (nur ca. 24° C) bei ca. 29° C und höher. Für Badeurlauber, Taucher und Schnorchler sind das ideale Bedingungen.

Tauchen: Die warmen Wassertemperaturen bieten das ganze Jahr über den Tauchern

ideale Tauchbedingungen. Die Sichtbedingungen unter Wasser liegen fast überall zwischen 10 bis 25 Metern. Auf der Insel werden Tauchsafaris, Tauchkurse oder auch Tauchrundreisen angeboten. Die Tauchplätze in Tulamben gehören mit zu den besten der Welt. Die Tauchgebiete bieten ein Paradies an Fischreichtum, an exotischen Großfischen wie Mantas, Haie, selten auch Mondfische und einer riesigen Artenvielfalt an Hart- und Weichkorallen.

Die unberührte Natur, die ursprüngliche Vegetation Balis und seltene Tiere kann man im Bali-Barat-Nationalpark beobachten. Er ist ca. 140 km von der Hauptstadt entfernt. Der 1983 eröffnete „Taman Nasional Bali Barat“ erstreckt sich über eine Fläche von 780 Quadratkilometern über den größten Teil Westbalis. In diesem Naturschutzgebiet leben  zum Teil vom Aussterben bedrohte Tierarten. Im Dschungel gibt es viele vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie den Bali-Star, Rotwildarten, das Banteng-Rind, Affen, Leoparden, Schlangen u.a. Auch gefährdete Pflanzenarten sind hier vorhanden. Innerhalb des Parks trifft man auf Mangrovensümpfe, Savanne, Regenwald, vulkanische Berge und Koralleninseln. Der größte Teil des Nationalparks ist bergig und schwer begehbar; der höchste Berg des Parks ist der Gunung Patas mit 1580 Metern. Ausgangspunkt für Tageswanderungen durch den Nationalpark, die nur mit einem Guide gemacht werden dürfen, ist Cekik nahe der Stadt Gilimanuk. Zwischen Cekik und Teluk Terima gibt es eine Aufzuchtsstation für den bedrohten Bali-Star, die man auch besuchen kann.

Gitgit Wasserfall: Er befindet sich in Nordbali in der Nähe vom Ort Git Git, ca. 10 km vom Strandabschnitt Lovina entfernt. Er ist der höchste Wasserfall auf Bali. Umgeben ist der ca. 40 Meter hohe Wasserfall von dichtem Dschungel. Auf einem gut ausgebauten Wanderweg vorbei an Reisfeldern, Urwald und vielen Souvenirständen erreicht man dieses wunderschöne Naturschauspiel.

Lovina Beach: Der Strand befindet sich an der Nordküste Balis. Die Küste Nordbalis besteht zu einem Teil aus Felsen und zum anderen aus Sandstränden, deren Sand aus erstarrter Lava entstanden ist und deshalb auch schwarz ist. Lovina ist zu einem Touristenzentrum geworden, in dem es gute Hotels und Einkaufsmöglichkeiten gibt. Außer Baden und im feinen, schwarzen Sand liegen, kann man hier auch sehr gut Tauchen und Schnorcheln. Zahlreiche Bars und Restaurants sorgen für das leibliche Wohl und für ein aufregendes Nachtleben mit Unterhaltung und Live-Musik zum Tanzen. 

Der Süden Balis ist besonders bekannt wegen seiner großen Urlauberzentren Sanur, Kuta, Legian, Nusa Dua, Jimbaran und der Hauptstadt Denpasur. Schöne Badestrände, Wassersportmöglichkeiten, eine Vielfalt an Natur und zahlreiche Sehenswürdigkeiten findet man hier.

Sanur: Der beliebte Urlaubsort Sanur ist einer der ältesten Urlaubsorte der Insel und hat sich vom kleinen Fischerdorf zu einem exklusiven Urlaubsort entwickelt. Trotzdem hat es sich seinen balinesischen Charme erhalten. Die Hotels und alle Gebäude dürfen nicht höher sein als die sie umgebenden Palmen. Der Strand erstreckt sich über die gesamte Länge des Ortes. An manchen Strandabschnitten sind Fischer mit ihren Booten anzutreffen. Sanur wird durch ein vorgelagertes Korallenriff geschützt; Bootsausflüge dahin werden am Strand angeboten. Bei Ebbe kann man aber auch das Riff zu Fuß erreichen. Auch Wasserski und Paragliding, Tauchen und Fischen sind hier möglich. Alles was den Urlauber erfreut, findet man in den zahlreichen Souvenirläden. Bars und Restaurants mit Unterhaltung und gutem Essen und Trinken reihen sich aneinander.

Kuta: Die bekanntesten Orte der Insel Bali sind Kuta und das nördlich davon gelegene Legian. Kuta ist nur wenige Kilometer von Denpasur entfernt. Sehr viele westliche Touristen bevölkern hier die kilometerlangen, breiten Sandstrände. Wer viel Trubel und ein ausgiebiges Nachtleben liebt, der ist hier in Kuta genau richtig. Der Strand gehört zu den schönsten von ganz Bali. Hier kann man in der Sonne liegen und im Meer schwimmen oder sich bei einer Massage entspannen, die überall von netten Balinesinnen angeboten wird. Auch kann man hier wunderbar Tauchen und Surfen; sollte aber bei starker Strömung die entsprechenden Anweisungen am Strand befolgen. Besonders romantisch sind die roten Sonnenuntergänge am Meer, die man von den gemütlichen Strand-Bars, die bis in die Morgenstunden geöffnet sind, beobachten kann. Trotz der vielen Touristen feiern die Einheimischen hier ihre spirituellen Feste und Rituale. Kuta ist neben dem Badeparadies auch ein Shoppingparadies. Für europäische Verhältnisse ist hier alles sehr billig. Das Nachtleben ist hier laut, schrill, aufregend und farbenfroh. Viele angesagte Diskotheken, Clubs, Bars, Restaurants und Pubs entlang der „Legian“ Straße ziehen mit Live-Musik und Happy Hour-Angeboten die Touristen an.

Nusa Dua: Hier scheint die Sonne auch noch während der Regenzeit von Dezember bis März. Die langen Strände sind sauber, das Meer ist blau und der Sand ist fein und hell. Vorgelagerte Riffe verhindern starke Strömungen, so dass man hier ein wirkliches Badeparadies hat. Nusa Duo liegt auf der Halbinsel Bukit Badung und hat sich zu einem luxuriösen Touristenareal entwickelt. Luxushotels, luxuriöse Einkaufszentren und Restaurants mit internationaler Küche, ein 18-Loch-Golfplatz, Bars, Clubs, Diskotheken und Unterhaltungsmöglichkeiten bieten die beste Basis für einen sehr schönen Urlaub auf höchstem Niveau. Für Shoppingbegeisterte bietet sich das teure Einkaufszentrum „Galeria Nusa Dua“ an. Auch Strandspaziergänge in der wunderschönen Landschaft, Wassersportmöglichkeiten oder der Besuch des ca. 20 km entfernten Tempels „Pura Luhur Uluwatu“ (Der Tempel über dem Fels) aus dem 11. Jahrhundert bereichern den Urlaub.

Jimbaran: Etwa 20 Fahrminuten von Kuta entfernt befindet sich das Fischerdorf Jimbaran, direkt am Zugang zur Halbinsel Nujit Badung. Der palmenumsäumte Strand

mit seinen einfachen Unterkünften und seinen Luxusresorts gehört zu den schönsten Stränden Balis. Das Baden ist hier ungefährlich, denn es gibt keine starken Strömungen wie in Kuta oder Seminyak. Hier gibt es noch keinen Massentourismus und man kann den balinesischen Alltag hautnah erleben. Der tägliche Fischmarkt und andere Märkte sind sehr lebendig und sehenswert. Open-Air-Restaurants, die frischen Fisch und Meeresfrüchte vom Kokosnussgrill anbieten und traumhafte Sonnenuntergänge sind eine touristische Attraktion und sorgen für eine romantische Stimmung. Wer ein aufregendes Nachtleben bevorzugt, ist in paar Fahrminuten in Kuta oder Nusa Dua. Es werden auch Wassersportmöglichkeiten wie Kanu-, Kajak- oder Katamaranfahrten und Windsurfen angeboten. Sehenswert ist auch der Subak Tempel „Pura Ulun Siwi“, der im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Hier wird die Göttin der Fruchtbarkeit, speziell des Reises, (Reisgöttin Dewi Sri) verehrt und ihr Opfergaben gebracht.

Denpasar: Denpasar ist die größte Stadt und gleichzeitig die Hauptstadt Balis.

Hier befindet sich auch der Flughafen Denpasar Ngurah Rai International Airport von Bali. Denpasar mit seinen 550.000 Einwohnern ist eine pulsierende, multikulturelle Stadt. Denpasar bedeutet übersetzt "Neuer Markt" und es gibt hier sehr viele Märkte und Einkaufshäuser. Besonders beliebt sind der dreistöckige Pasar Badung oder der Pasar Kumbasari mit seinem Nachtmarkt. Hier bekommt man fast alles von Obst über Fisch und Fleisch bis hin zur Kleidung und kunsthandwerklichen Gegenständen und natürlich gutes, balinesisches Essen. Zu den Sehenswürdigkeiten gehört u.a. das Bali Museum, die Tempel: Pura Jagat Natha (Tempel der Weltenherrscher), Pura Maospahit (ältester Tempel der Stadt und Ahnentempel der Dynastie der Majapahit) und der Orchid Garden (Orchideengarten).

Das Bali Museum wurde 1931 am Puputan Square im Zentrum Denpasars neben dem Puputan Denkmal in der Nähe zahlreicher Einkaufsstraßen eröffnet. Es vermittelt anschaulich einen Einblick in die Geschichte Balis und zeigt eine Sammlung von Kunst- und Alltagsgegenständen einzelner Regionen Balis in den verschiedenen Pavillons. Prähistorische Gegenstände, antike Schnitzereien oder Bronzekanonen aus dem 17. Jahrhundert befinden sich in den Gärten der Innenhöfe.

Der Bali Orchid Garden wurde 1999 eröffnet und befindet sich zwischen Denpasar und Sanur. Eine Vielzahl von Orchideenarten in den wunderschönsten Formen und Farben und sehr seltene Arten gibt es hier das ganze Jahr über zu bewundern. Durch das tropische Klima und den vulkanischen Boden haben hier auch noch viele andere exotische Blumen und Pflanzenarten beste Bedingungen wie z.B. Anthurien, Bromelien, Cordylinen (Keulenlilien), Hoyas und das feinste tropische Gewürz Vanille (Vanilla Rebe), Kaffee und Kakao. Ein Restaurant sorgt für das leibliche Wohl.

Bali wird auch die „Insel der Götter“ oder „Insel der 1000 Tempel“ genannt. Wer seinen Bali-Besuch nicht nur mit Baden oder Wassersport verbringen und auch mal der Hitze entfliehen möchte, dem stehen sehr viele Tempel in Städten und Dörfern zur Besichtigung offen. Voraussetzung ist für Touristen aber eine angemessene Bekleidung. Die korrekte Bekleidung ist für Frauen ein weißer Sarong (Wickeltuch), roter Stoffgürtel und Kabaja, eine Bluse mit langen Ärmeln. Für Männer ein balinesisches, weißes Herrenhemd, Sarong (schwarz oder weißes Wickeltuch) und der Udeng, eine Kopfbedeckung.

Pura Besakih: Der wichtigste Tempelkomplex der Hinduisten wurde im 8. Jahrhundert erbaut und befindet sich am Hang des 3142 Meter hohen Vulkanbergs Gunung Agung, dem höchsten und heiligsten Berg Balis. Es ist ein großes Areal mit 22 Tempelanlagen und insgesamt  200 Bauwerken. Drei Hauptgebäude sind den drei wichtigsten hinduistischen Göttern: Brahma, Shiva und Vishnu gewidmet. 1917 wurde die Anlage durch ein Erdbeben stark zerstört, danach wieder restauriert. Nach dem Vulkanausbruch des Gunung Agung 1963 wurde die Tempelanlage wie durch ein Wunder genial verschont. So als „Wunder“ wurde es in Bali wahrgenommen und der Tempel dadurch noch „heiliger“. Täglich kommen die gläubigen Hindus hierher um Opfergaben zu bringen oder ihre Feste mit Zeremonien zu feiern. Besucher können unter Einhaltung bestimmter Verhaltensregeln und korrekter Kleidung diese Zeremonien beobachten.

Pura Tanah Lot: Der hinduistische Meerestempel gehört zu den bedeutendsten und sehenswerten Tempeln. Er befindet sich im Südwesten der Insel im Bezirk Tabanan auf einem vorgelagerten Felsen direkt im Meer an der Küste. Er wurde im 16. Jahrhundert von einem javanischen Hindu-Priester gegründet. Der Tempel ist Schutzgöttern gewidmet, die Bali vor Dämonen aus dem Meer schützen sollen. Der Innenhof des Tempels, der aber nur Hindus vorbehalten ist, beherbergt fünf Schreine, die den Meeresgöttern geweiht sind. Der Tempel ist wegen seiner Lage etwas ganz Besonderes und gehört deshalb zu den meist besuchten Heiligtümern. Auch wegen des einmalig schönen Sonnenuntergangs kommen die Touristen zum Fotografieren hierher. Wegen der Gezeiten ist der Tempel nur bei Ebbe über einen 50 Meter langen Weg aus vom Meereswasser geschliffenen Steinen und sehr dunklem Sand zu erreichen. Sehenswert sind auch zwei Höhlen am Fuße des Felsens; in einer entspringt eine Süßwasserquelle und in der anderen befinden sich Schlangen. Beide Höhlen sind heilige Höhlen und werden von Priestern bewacht. Die Tempelinsel kann man von Kuta aus entlang der Küste per langer Strandwanderung oder auch per Fahrrad erreichen.

Pura Luhur Uluwatu: Die Tempelanlage befindet sich an der südwestlichen Spitze Balis und wurde im 11. Jahrhundert von einem Shiva-Priester gegründet. „Der Tempel über dem Fels“, so die Übersetzung des Namens ist der Schutzgöttin des Meeres, Dewi Danu, gewidmet. Der Überlieferung nach soll der Felsen das versteinerte Schiff der Göttin Dewi Danu sein, mit dem sie nach Bali kam. Der innere Bereich des Tempels ist für Touristen tabu, aber schon der äußere Bereich gebietet eine angemessene Kleidung, die ebenso auch bei allen anderen Tempeln in Bali erforderlich ist. Die korrekte Bekleidung ist für Frauen ein weißer Sarong (Wickeltuch), roter Stoffgürtel und Kabaja, eine Bluse mit langen Ärmeln. Für Männer ein balinesisches, weißes Herrenhemd, Sarong (schwarz oder weißes Wickeltuch) und der Udeng, eine Kopfbedeckung. Am Eingang kann man sich die Kleidung gegen eine Spende ausleihen. Beeindruckend und atemberaubend ist der Ausblick von den abfallenden Steilklippen (ca. 150 Meter) auf den Indischen Ozean und der Sonnenuntergang. Jeden Abend findet hier für die Touristen der Kecak-Tanz („Affentanz“) statt, einer der traditionellen und absolut sehenswerten Tänze Balis. Der Tempel liegt etwa 20 Kilometer von Jimbaran und Nusa Dua entfernt. Er gehört zu den heiligsten Denkmälern des hinduistischen Glaubens mit einer typisch balinesischen Architektur. Die ganze Anlage wird von vielen Affen bevölkert, die hier leben und gepflegt werden und sich gern von den Touristen füttern lassen. Affen gehören auf Bali zu den heiligen Tieren genau wie Fledermäuse und Schlangen.

Pura Ulun Danu Batur: Der Tempel ist nach dem Pura Besakih der zweitwichtigste Tempel auf Bali und befindet sich am Kraterrand des zweithöchsten Vulkanberges Batur (Höhe: 1717 Meter) am See Danau Batur, 35 Kilometer nördlich von Ubud im Ort Kintamani. Der „Tempel des Kratersees“, wie er auch genannt wird, wurde 1927 mit einigen geretteten Ruinen wieder aufgebaut, nachdem er 1926 durch einen Vulkanausbruch des Batur zerstört wurde. Neben einer Parkanlage befinden sich mehrstufige pagodenartige Merus. Merus sind Schreine mit pagodenartig gestaffelten Dächern die je nach Wichtigkeit teilweise beachtliche Höhen haben können. So steht für die Göttin der Meere und der Seen, Ida Bhatari Dewi Danu, ein 11-stöckiger Meru und für den Gott des Berges Batur und dem „Gottkönig Waturengogg“ nur ein 9-stöckiger Meru. Im Subak-Tempel (Sitz der Götter für die Landwirtschaft) bitten die Bauern für gute Ernten und genügend Wasser für die Felder. Die gesamte Anlage besteht aus neun Tempeln und Pavillons mit 280 Schreinen. Die aus schwarzem Lavagestein erbauten Tempel sind sehr sehenswert; atemberaubend ist auch die Aussicht auf den Vulkan Batur, den man auch mit Führung besteigen kann.

Pura Taman Ayun: Der “Tempel des schwimmenden Gartens” ist einer der schönsten und wichtigsten auf Bali. Er befindet sich in Mengwi im Bezirk Badung und wurde 1634 auf einer Flussinsel vom Prinzregenten I Gusti Agung Anon Putra-Raja von Mengwi gebaut und 1937 komplett restauriert. Verehrt werden hier neben der hinduistischen Trinität: Shiva, Vishnu und Brahma auch die Götter der Vulkane Batur, Agung und Batukau. Die Wichtigkeit des Tempels drückt sich auch hier in der Höhe der zehn Merus aus (vier sind 11-stöckig) im innersten Hof, die aber nur für die gläubigen Balinesen offen und nur über einen kleinen Zugang zu erreichen sind. Von der Spitze des Trommelturms, links vom Haupteingang, erhält man einen guten Überblick über den prächtigen Tempelkomplex. Der innere Tempelbereich ist von breiten, mit Seerosen bewachsenen Wassergräben umgeben, daher leitet sich der Name ab. Eingerahmt wird der ganze Komplex von wunderschönen Gartenanlagen mit blühenden Lotusblumen, zahlreichen Frangipani-Bäumen u.a. exotischen Gewächsen, deren Duft den Eindruck und die Idylle eines „paradiesischen Gartens“ erweckt. Die Tempelanlage ist die Attraktion und ein Besuchermagnet des Ortes Mengwi, einige Kilometer westlich der Künstlerkleinstadt Ubud.

Pura Bukit Sari: Der Tempel wurde im 17. Jahrhundert errichtet und befindet sich in Sangeh, nördlich der Stadt Mengwi. Das Gebiet um den Tempel ist Wald, der zum großen Teil aus Muskatnussbäumen besteht, in dem Horden von Affen leben. Der Affenwald gilt als heilig, da Affen der Legende nach in Indien als heilige Tiere gelten und hier der Affengott Hanuman mit seinen Kriegern herrscht. In der Realität herrschen hier die Affen, vor denen man als Tourist Respekt haben sollte. Sie wollen gefüttert werden, aber entwenden auch mal gern Sachen von den Touristen.

Pura Goa Lawah: Die Tempelanlage aus dem Jahr 1007 mit einer Fledermaushöhle befindet sich am Meer zwischen Kusamba und Padang Bai. An der Höhlendecke hängen unzählige Fledermäuse, die auf Bali als heilige Tiere gelten. Diese weit verzweigte Höhle soll am 30 km entfernten Tempel „Pura Besakih“ am Fuße des heiligen Berges „Gunung Agung“ enden und auch noch zwei mythologische Schlangen beherbergen; das wurde aber noch nicht erforscht. Damit würde die Goa Lawah eine Verbindung zwischen der Ober- und der Unterwelt herstellen. Schlangen wie Fledermäuse werden von den Gläubigen verehrt. Um die Grotte herum stehen zahlreiche Schreine und Pavillons, die verschiedenen Gottheiten, besonders den Göttern der Meere gewidmet sind. Er gehört zu  den neun wichtigsten Tempeln Balis und ist dem Gott Maheswara geweiht. Fast täglich finden hier Zeremonien und Prozessionen statt, die für Touristen sehr interessant sind. Auch hier wie in allen balinesischen Tempeln wird auf eine strenge Kleiderordnung (Sarong) geachtet.

Einreisebestimmungen: Bürger der Bundesrepublik Deutschland benötigen einen Reisepass, der noch nach Einreise mindestens 6 Monate Gültigkeit hat. Kinder benötigen ab 26.6.2012 einen eigenen Kinderreisepass. Kindereinträge in den Reisepässen der Eltern sind ab dem 26.6.2012 nicht mehr gültig.

Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Visum (25,- USD) für einen Aufenthalt bis zu dreißig Tagen zur Einreise nach Indonesien. Ist ein längerer Aufenthalt geplant, muss das Visum vor der Einreise beantragt werden.

 

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