Bangkok Hotels, Hostels and Apartments

Bangkok (Stadt der Engel)

Bangkok ist seit 1782 die Hauptstadt Thailands und hat ca. 10 Millionen Einwohner. 

Bangkok ist politisches und kulturelles Zentrum, pulsierende Metropole sowie wichtigster Industriestandort und Verkehrsknotenpunkt des Landes. Neben Universitäten, Bibliotheken, Museen, prunkvollen Palästen u.a. besitzt die Stadt über 400 prachtvolle Wats (buddhistische Tempelanlagen und Klöster) und Pagoden. Bangkok ist eine Weltmetropole und eine faszinierende Stadt, in der das Leben Tag und Nacht pulsiert. Einkaufen in Bangkok ist ein "Muss", die Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten ist riesig. Neben sehr modernen und riesig großen Einkaufszentren sind es vor allem die Märkte, die jeden Touristen zum Shoppen einladen. Wahre Shopping-Tempel, die keine Wünsche offen lassen, sind das Central World, das Siam Paragon und das MBK. So vielfältig, preisgünstig und gut wie in Bangkok können Sie wohl kaum wo anders einkaufen. Bangkok ist eine riesige und weltoffene Stadt; der Trubel und der Straßenverkehr (Linksverkehr) sind ganz chaotisch und laut; die Luft voller Smog und verschiedenartigster Gerüche. Es gibt in Bangkok überall unendlich viele Massagesalons (natürlich auch in den Hotels), in denen die traditionelle Thai-Massage, die Fußreflexzonen-Massage oder andere Massagearten kostengünstig angeboten werden.

Das Angebot an Restaurants, Garküchen, Straßenständen und Märkten ist in Bangkok unerschöpflich. Man kann zu jeder Tages- und Nachtzeit gut und günstig essen. Wer sehr teuer und nobel speisen und den Sonnenuntergang noch mit einem Ausblick auf die Skyline genießen möchte, dem sind das Restaurant "Sirocco" auf dem Dach des Lebua State Towers (63. Stockwerk - Bangkoks spektakulärste Open Air Bar) oder das Restaurant "Vertigo Grill" auf dem Dach des Banyan Tree Hotels zu empfehlen.

Auch das Nachtleben in Bangkok ist vielfältig und turbulent. Es gibt zahlreiche Nachtbars mit Live-Musik und Bühnenshows, moderne Diskotheken, Nachtmärkte u.v.a. Neben diesem sehr quirligen Leben und Trubel in den Geschäftsstraßen und dem Verkehrslärm kann man in den vielen Tempeln Ruhe finden. In den Wats herrscht ein sehr andächtiges, beruhigendes Flair, das durch die Anwesenheit von Mönchen noch verstärkt wird.

Eine Auswahl an Sehenswürdigkeiten, die unbedingt zum "touristischen Pflichtprogramm" gehören sollten:

Großer Königspalast (Grand Palace): Der königliche Palast wurde im 18. Jahrhundert unter König Rama I. gebaut; die Grundsteinlegung war 1782 als Bangkok zur Hauptstadt des Landes erklärt wurde. Auch heute findet sich die Königsfamilie für offizielle Anlässe hier ein. Die Palastanlage besteht aus über 100 Gebäuden in vier Bereichen: dem äußeren Hof, dem Zentralen Hof, dem Inneren Hof und dem Wat Phra Kaeo Tempel Bezirk. Der Palast liegt im Herzen der Altstadt Bangkoks und erstreckt sich über eine Fläche von 160.000 qm. Die Anlage ist von einem Wassergraben umgeben. Schon von Weitem sind die hohen, weißen Mauern und riesigen Türme zu sehen. Die Paläste sind alle dekorativ und architektonisch schön; mit wertvollen Keramiken, Perlmutteinlegearbeiten u.a. geschmückt. Überall glänzt es golden und glitzert in bunten Farben. Auf jeden Fall ist diese prachtvolle Königspalastanlage das Highlight jedes Bangkok-Besuches. Mit Expressbooten kann man bis zur Anlegestelle des Königspalastes fahren. Im nordöstlichen Teil der Palastanlage liegt der Wat Phra Kaeo Tempelbezirk mit dem Tempel des Smaragd-Buddha. Dieser Tempel ist der heiligste und das wichtigste Bauwerk innerhalb des Großen Palastes. Im Inneren des heiligen Tempels befindet sich die berühmte und geweihte Statue des Smaragd-Buddha, die knapp 75 cm groß ist und aus einem einzigen Stück Jadestein gehauen ist. Der Smaragd-Buddha thront auf einem mit Blattgold verzierten Altar und gilt als eines der bedeutendsten religiösen Schätze Thailands. Täglich wird er von Unmengen Touristen besucht und von den Einheimischen in Gebeten, mit Blumen und Räucherstäbchen verehrt. Man sollte sich schon viel Zeit nehmen um den ganzen Prunk, die Farben und diese einmaligen Sehenswürdigkeiten zu bewundern und auf sich wirken zu lassen. Besucher müssen eine bestimmte Kleiderordnung einhalten (keine kurzen Hosen, ärmellose Hemden oder Badesandalen).

(Gesamtkomplex ist geöffnet von 8.30-12.00 Uhr und 13.00-15.00 Uhr)

Nationalmuseum: Es befindet sich in der Altstadt in der Nähe von Wat Phra Kaeo auf der so genannten Rattanakosin-Insel. Das National Museum Bangkok war ehemals Palastgelände des Vizekönigs. Hier bekommen die Besucher auf eindrucksvolle Art Jahrhunderte der gesamten Geschichte, Kultur und Kunst Thailands und Südostasiens geboten. Es sind im Nationalmuseum Bangkoks kunsthandwerkliche Gegenstände, Artefakte, Skulpturen, Malereien, Keramiken, Möbel, religiöse Reliquien, zahlreiche Buddha-Figuren u.v.a. aus allen Epochen des Landes großflächig in einer Vielzahl von Gebäuden ausgestellt. Eines der bedeutendsten Gebäude im Bangkoker Nationalmuseum ist die Buddhai-Sawan-Kapelle. In dieser Kapelle gibt es wunderschöne, antike Wandmalereien und es befindet sich in ihr noch die Buddha-Statue Thailands, die nach dem Smaragd-Buddha am meisten verehrt wird. Bei bestimmten buddhistischen Feiertagen wird diese Statue mit ihrem Thron für die Öffentlichkeit auf dem Sanam Luang Feld aufgestellt. Das Nationalmuseum Bangkok ist das größte seiner Art in Südostasien.

(geöffnet Mi-So von 9.00 bis 16.00 Uhr)

Wat Pho (Tempel des Liegenden Buddha): Der buddhistische Tempel befindet sich im Zentrum der historischen Altstadt, südlich des Königspalastes. Wat Pho wurde zur Zeit Königs Rama I. errichtet und ist der größte und älteste Tempel Thailands. In dem großen, hellen Tempel findet man die über 40 Meter lange und 15 Meter hohe Figur des Liegenden Buddha, die ganz vergoldet ist. An den Fußsohlen sind eingearbeitete Perlmuttintarsien, die die 108 heiligen Symbole des wahren Buddha darstellen. In diesem alten Kloster wurde der Grundstein für die Ausbildung des Berufes für traditionelle medizinische Thai-Massage gelegt. Hier ist auch die erste Medizinschule in der traditionelle Massage u.a. Fächer gelehrt werden. Es werden hier nicht nur thailändische, sondern auch Schüler aus westlichen Ländern in Thaimassage unterrichtet. Unter Aufsicht des Ausbilders kann man sich von den Schülern zu günstigen Konditionen massieren lassen. In der Tempelanlage gibt es noch viele weitere Pagoden, Statuen und Buddhafiguren, die sehenswert sind.

(geöffnet von 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr)

Wat Traimit (Tempel des Goldenen Buddha): Wat Traimit, der Tempel mit dem goldenen Buddha, befindet sich in der Nähe des chinesischen Stadtbezirks in Bangkok (Chinatown), zwischen Bangkoker Hauptbahnhof und der Altstadt. Die Buddhastatue stammt aus dem 13. Jh., hat eine Höhe von 3 Metern, ist ca. 5,5 Tonnen schwer und soll aus purem Gold sein. Sie wurde im Sukhothai-Stil gegossen. Im 15. Jh. wurde die Statue mit einem Gipsmantel umhüllt um den ungeheuren Wert des Goldes zu verbergen. Erst als sie 1935 in den Wat Traimit gebracht wurde, entdeckte man 1955 bei Renovierungsarbeiten das Gold und den wahren Wert der Buddha-Statue. Wat Traimit ist einer der bedeutendsten Tempel und wird von den Einheimischen besonders zum Songkran-Fest (traditionelles Neujahrsfest nach dem Mondkalender in Thailand) besucht.

(geöffnet von 9.00 bis 17.00 Uhr)

Wat Benchamabophit (Marmortempel): Der Marmor Tempel wurde in den Jahren 1868 bis 1910 aus weißem, italienischen Carrara-Marmor gebaut und gehört zu den neusten und schönsten Tempeln in Bangkok. Auch die wunderschönen, bunten Glasfenster wurden in Italien angefertigt. Zahlreiche Buddha-Statuen verschiedener Stile und Epochen sind im Park, der den Tempel umgibt, zu bewundern. Die ganze Anlage besticht durch schlichte, aber edle und teure Eleganz.

(geöffnet von 9.00 bis 17.00 Uhr)

Wat Arun (Tempel der Morgendämmerung): Der Tempel der Morgenröte befindet sich am westlichen Ufer des Chao Phraya Flusses. Den Mittelpunkt vom Wat Arun und Anziehungspunkt für alle Besucher bildet der ca. 70 m hohe Tempelturm (Phra Prang), der vollständig mit einem Mosaik aus buntem chinesischen Porzellan und Muscheln überzogen ist. Er gehört zu den Wahrzeichen von Bangkok und ist am besten mit einem Boot zu erreichen.

(geöffnet von 7.00 bis 17.00 Uhr)

Lak Mueang: Der Lak Mueang in Sanam Luang ist das "Stadtheiligtum" der Stadt Bangkok. Der Schrein mit zwei goldenen Säulen soll den von König Rama I. gelegten Grundstein Bangkoks enthalten - eigentlich eine Säule. Sie soll angeblich Wuensche erfüllen und die Stadtgeister besänftigen. Dafür tanzen dort den ganzen Tag über gläubige Tänzerinnen. Der heilige Schrein Bangkoks befindet sich im Südosten des Sanam Luang Feldes, einem bekannten Paradeplatz, ganz in der Nähe des Großen Palastes und des Wat Phra Kaeo.

Sanam Luang Feld: Es befindet sich im historischen Zentrum von Bangkok vor dem Großen Palast. Das Sanam Luang Feld ist ein von Bäumen umgebener Paradeplatz, auf dem die Paraden zu Ehren des Königs stattfinden und auf dem zu gewissen Anlässen die Buddha-Statue Thailands aus der Buddhai Sawan Kapelle des Nationalmuseums aufgestellt wird.

Chinatown: Diesen Teil von Bangkok muss man gesehen haben. Hier leben die in Bangkok ansässigen Chinesen. Dieser quirlige Stadtteil besteht aus größeren Straßen und sehr engen Gassen, Menschen überfüllten Märkten, auf denen es alles zu kaufen und zu essen gibt (thailändische und chinesische Waren und Gerichte). Es ist auf jeden Fall ein Erlebnis und es macht Spaß durch diese kleinen Gassen zu schlendern und die exotischen Gerüche, Garküchen und kleinen Verkaufsläden, Märkte, Gold- und Schmuckläden u.v.a. zu erkunden. Überall herrscht Gewimmel und die Bürgersteige sind mit Straßenhändlern übersäht. Mit Expressbooten, die auf dem Chao Praya Fluss auf und ab fahren, ist die Altstadt und Chinatown am Ratchawong Pier gut zu erreichen. Aus den neueren Stadtteilen ist die Fahrt mit dem Skytrain bis zur Endstation Saphan Taksin und Umsteigen in ein Expressboot zu empfehlen.

Thonburi (Stadtteil von Bangkok): Hier spürt man die Hektik der Großstadt nicht. Touristen kommen in diesen Stadtteil um organisierte Bootsrundfahrten von hier zu starten. Es besteht aber auch die Möglichkeit selbst ein Boot zu mieten und auf Entdeckungstour zu gehen. Man fährt durch labyrinthartige Kanäle, lernt das Leben am Wasser kennen, sieht "schwimmende Märkte", Orchideen- und Obstplantagen u.v.a. Eine Thonburi Klongtour ist sehr zu empfehlen, um Land und Leute und die Natur kennen zu lernen und dem Trubel der Großstadt zu entfliehen. Natürlich gibt es auch in Thonburi, außer dem bekannten Wat Arun, eine Menge anderer schöner Wats zu besichtigen.

Verkehrsmittel: Die öffentlichen Verkehrsmittel sind Bus, Tuk Tuk, Motorradtaxi, Taxi, Metro und Skytrain. Die Verkehrsdichte ist sehr hoch, daher geht es meistens sehr chaotisch auf den Straßen zu. Die meisten Sehenswürdigkeiten lassen sich auch zu Fuß, mit den genannten öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch mit dem Expressboot oder Klongboot erreichen.

Einreisebestimmung: Bürger der Bundesrepublik Deutschland (auch alle Kinder) benötigen einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate Gültigkeit hat. Kindereinträge in den Reisepässen der Eltern sind ab dem 26.6.2012 nicht mehr gültig. Für einen Aufenthalt bis 30 Tagen ist kein Visum erforderlich. Bei einer Aufenthaltsdauer von 31 bis 60 Tagen ist ein Touristenvisum erforderlich.

Die Deutsche Botschaft in Bangkok

9 South Sathorn Road

Bangkok 10120

Bei Notfällen, Katastrophen oder anderen ernsthaften Problemen ist für deutsche Touristen die Deutsche Botschaft die erste Anlaufstelle.

 

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