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Peking (Beijing)

Peking ist die Hauptstadt Chinas. In der Metropole leben ca. 11 Millionen Menschen. Peking ist das politische und kulturelle Zentrum des Landes und hat eine über 3000 Jahre alte Geschichte. Daraus resultiert, dass die Kulturmetropole Chinas sehr viele historische Sehenswürdigkeiten zu bieten hat und deshalb ein interessantes Reiseziel ist. Peking entwickelt sich aber immer mehr zu einer modernen, weltoffenen Stadt und das hat sie 2008 mit der Austragung der Olympischen Spiele bewiesen. Die Währung ist der chinesische Yuan (CNY). Der Zeitunterschied zur MEZ beträgt plus 7 Stunden und während der MEZS plus 6 Stunden. Das Klima ist kontinental mit sehr kalten Wintern (bis – 20° C) und sehr heißen Sommern. Ab Mai steigen die Temperaturen bis 30°C. In den Sommermonaten (Juli, August) ist es schwülwarm mit Temperaturen über 40 Grad und es kommt häufig zu starken Niederschlägen. Die beste und angenehmste Reisezeit ist der Herbst und Frühling.

Zentrum und eines der Wahrzeichen der Stadt ist die Verbotene Stadt oder auch „Kaiserpalast“ genannt. Der Kaiserpalast wurde von 1406 bis 1420 erbaut. Er war die kaiserliche Residenz der Ming- und Qing-Dynastien. Hier regierten insgesamt 24 Kaiser. Für den normalen Bürger war der Zugang zur „Verbotenen Stadt“ untersagt. Der riesige Komplex besteht aus Höfen, Palästen, Pavillons und Gärten. Um die Verbotene Stadt herum befindet sich eine 10 Meter hohe und 3428 Meter lange Mauer, die wiederum von einem 6 Meter tiefen Wassergraben umgeben ist. In jeder Himmelsrichtung befindet sich ein großes Tor mit einem Turm. Die Verbotene Stadt ist heute die größte und beliebteste Touristenattraktion in Peking. 1987 wurde sie von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Im Palastmuseum, das 1925 eingerichtet wurde, sind alle Kunstschätze wie Gemälde, antike Schnitzereien, Keramik- und Bronzegegenstände, Porzellan, Schmuckartikel, Plastiken, Möbel, Jade und andere altertümliche Schätze aus der Kaiserzeit ausgestellt. Chinas Kaiser waren Kunstsammler und wurden reich mit Geschenken bedacht, sodass der Wert und die Größe dieser Sammlung immens und phänomenal ist.

Ein Wahrzeichen von China und ein Muss für jeden China-Besucher ist die Große Mauer -  die Chinesische Mauer. Sie ist das längste von Menschenhand geschaffene Bauwerk der Welt mit fast 10.000 Kilometern (Berge, Felsen und Flüsse mit eingeschlossen). Mehr als 2000 Jahre (1368 bis 1644) wurde vor allem in der Ming-Epoche an dieser Mauer von Soldaten, Bauern, Arbeitern und sogar Strafgefangenen unter schwierigsten Bedingungen gebaut. Sie diente vor allem als Grenze zum Schutz und zur Verteidigung vor Feinden.  Entlang der Mauer wurde eine Vielzahl von Signaltürmen zur Verständigung der Soldaten und zur Nachrichtenübermittlung errichtet (Rauch- oder Feuerzeichen, Kanonenschüsse). Als Baumaterialien nutzte man Holz, Steine und Erde. Der in der Nähe liegende Abschnitt der Chinesischen Mauer (Badaling) befindet sich 70 km nördlich von Peking. Er ist für Touristen komplett restauriert und mit Hotels und Restaurants ausgestattet worden. Erreichen kann man ihn mit einem Kleinbus vom Bahnhof oder vom Busbahnhof südlich des Tian’anmen-Platzes. Auch bei Mutianyu, 90 km von Peking entfernt, kann man die Mauer bewundern, aber auch hier herrscht Massentourismus. Die originale natürliche, nicht veränderte oder renovierte chinesische Mauer, ist fern vom Massentourismus bei Jiankou zu sehen und zugänglich. Von der UNESCO wurde die Chinesische Mauer 1987 zum Weltkulturerbe erklärt.

Große Halle des Volkes: Die Große Halle des Volkes ist ein im Jahre 1959 errichtetes Bauwerk im klassizistischen Stil an der Westseite des Tian'anmen-Platzes. Am Eingang befinden sich 12 schlichte graue Marmorsäulen; im Inneren 300 Säle, Büroräume und ein großer Kongresssaal. Anlass des Baus war der 10. Gründungstag der Volksrepublik China und seitdem dient der Monumentalbau der chinesischen Regierung als Empfangsort für Staatsgäste und Veranstaltungsstätte für nationale Feierlichkeiten. Von den Bürgern kann er auch besucht und besichtigt werden.

Tian’anmen-Platz (Tian’anmen guangchang): Der quadratische Platz des Himmlischen Friedens befindet sich im Zentrum von Peking. An der Nordseite des Tian’anmen-Platzes befindet sich das große Tor des Himmlischen Friedens, das dem Tian’anmen-Platz seinen Namen gibt und über dem sich ein riesiges Portrait von dem Begründer der Volksrepublik China und kommunistischen Diktator, Mao Tse-tungs (Zedongs), befindet. Nach seinem Tod 1976 wurde auf diesem Platz das Mao-Mausoleum gebaut, in dem sich seine sterblichen Überreste befinden sollen. Lange Warteschlangen von Touristen und Einheimischen bilden sich täglich vor dem Eingang um Mao Zedongs einbalsamierten Leichnam (im Sarg mit einer Staatsfahne bedeckt) zu sehen. Der Personenkult für ihn ist noch sehr groß in China. Der Tian’ anmen-Platz wurde erst ab 1911 für jedermann zugänglich und wird seitdem für Massenveranstaltungen oder Demonstrationen genutzt. 1989 demonstrierten hier fast eine Million Menschen, hauptsächlich Studenten, für Reformen und Menschenrechte. In der Mitte des Platzes befindet sich das Denkmal für die Helden des Volkes im Kampf um die Befreiung.

Himmelstempel (Tiantan): Im Süden Pekings befindet sich in einem Parkgelände der Himmelstempel, umgeben von einer doppelten Mauer. Er wurde 1420 gebaut, seitdem mehrmals rekonstruiert und restauriert. Aus der Vorstellung, dass der Himmel rund und die Erde eckig sei, haben die Mauern im nördlichen Teil der Anlage eine runde und im südlichen Teil eine viereckige Form. Die runde Gestaltung des Gebäudes ist ungewöhnlich, aber sehr originell und schön. Die Dachkonstruktion ist dreistufig und mit zahlreichen Verzierungen verschönert. Die drei Dächer sind mit 50.000 blauen Glasurziegeln bedeckt. Das Gebäude wird von einer ebenfalls dreistufigen Terrasse aus weißem Marmor umgeben. Der Himmelstempel war die Stätte, in der die Ming- und Qing-Kaiser zweimal im Jahr dem Himmel opferten und für eine gute Ernte beteten. Die Halle der Ernteopfer im nördlichen Teil ist deshalb auch das  wichtigste und bekannteste Bauwerk des Komplexes. Faszinierend ist auch der Komplex des Himmelsaltars. Heute ist der Himmelstempel der größte erhaltene Tempelkomplex Chinas und eines der schönsten Bauwerke der Stadt.

Kaisergräber der Ming-Dynastie: Die Ming-Gräber befinden sich 40 km nordwestlich der Stadt im Bezirk Changping in einem Tal südlich des Tianshou-Berges. Der Bau der Grabanlagen begann im 16. Jahrhundert. Hier wurden 13 von 16 Kaisern der Ming-Dynastien begraben. Von den 13 Ming-Gräbern sind das Dingling- und das Changling-Grab für Besucher zugänglich. Der unterirdische Palast am Grab Dingling von Kaiser Wanli (1537-1619) wurde von 1956 bis 1958 von Archäologen freigelegt und in seinem Originalzustand für touristische Besichtigungen freigegeben. 2003 wurde der riesige Grabkomplex zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt.

Alter Sommerpalast (Yuanmingyuan): Die Ruinen des Palastes befinden sich im Norden Pekings, nur wenige Meter östlich des Neuen Sommerpalastes. Der Palast war in der Qing-Dynastie von 1709 bis 1860 errichtet worden auf einer riesigen Fläche von 350 Hektar mit ca. 140 Gebäuden. Das waren Hallen, Paläste, Tore, Pavillons, die eine Menge wertvoller Kunstschätze und bedeutende Bibliotheksbestände beherbergten. 1747 wurde der Palast um eine Anlage erweitert, die in der Stilrichtung der europäischen Kunst gebaut wurde - das waren Schlösser im Rokoko-Stil mit Fontänen, Brunnen und Statuen.  Der chinesische Name „Yuanmingyuan“ bedeutet „Garten der vollkommenen Klarheit“. Leider wurde diese einzigartige Anlage mit seinen prächtigen Gärten durch Franzosen und Engländer zu Ende des Zweiten Opiumkriegs 1860 vollständig zerstört und ausgeplündert und aus Geldmangel nicht wieder aufgebaut, so dass nur noch die Ruinen geblieben sind. Heute ist der Alte Sommerpalast trotzdem noch ein interessantes Ausflugsziel für die Chinesen und für Touristen. Außer den Palastruinen ist auch die schöne, seenreiche Parklandschaft mit chinesischer Gartenkunst zu bewundern.

Neuer Sommerpalast: Die 290 Hektar große Gartenanlage am Stadtrand Pekings befindet sich in der Nähe der Ruinen des Alten Sommerpalastes. Der "Garten des Friedens und der Harmonie im Alter", wie der Palast von den Chinesen genannt wird, wurde vom Kaiser Qianlong 1750 bis 1764 errichtet, später durch Franzosen und Engländer zerstört. Er wurde wieder vollständig aufgebaut und erhielt zu Beginn unseres Jahrhunderts sein heutiges Aussehen. Der Sommerpalast diente als Erholungs- und Entspannungsgebiet der Kaiser und ihrer Familien. Die großzügige Parkanlage besteht aus einer bezaubernden Vielfalt von Gebäuden, Hallen, Brücken, einen über 700 Meter langen Wandelgang am Ufer des Kunming-Sees, Pavillons, Pagoden und einem weißen Marmorschiff. Die Gebäude sind nach chinesischer Architektur gebaut und enthalten Stilelemente aus dem gesamten chinesischen Kaiserreich. Heute ist der Sommerpalast ein beliebtes Ausflugsziel und eine Attraktion. Seine Gebäude und der Park gehören zu den hervorragenden Kunstwerken chinesischer Architektur und chinesischer Landschaftsgestaltung und Gartenkunst.

Der Lamatempel (Yonghegong): Im Nordosten befindet sich einer der größten und schönsten buddhistischen Tempel Pekings. Die Anlage wurde 1694 unter dem Quing-Kaiser erbaut und diente als Regierungssitz; 1744 wurde Yonghegong amtlich zu einem Lamakloster erklärt. Der Tempel ist ein Gebetshaus für tibetische Mönche. Er umfasst mehrere große Hallen und Innenhöfe mit verzierten Torbögen und eine schöne Gartenanlage. Im Inneren ist eine Sammlung buddhistischer Kunst wie Skulpturen, Fresken und Gemälde zu bewundern. Auffallend und grandios ist die Buddhastatue in der Halle des Leuchtenden Buddhas, die aus Sandelholz kunstvoll geschnitzt wurde. Der Lamatempel, auch Kloster der Harmonie und des Friedens genannt, mit seinen gelben Dachziegeln zählt zu den wichtigsten Kulturdenkmälern Chinas.

Konfuzius-Tempel: Dieser Tempel befindet sich in der Nähe des Lamatempels. Er ist der zweitgrößte Tempel, der zu Ehren des Philosophen Konfuzius 1306 errichtet und seitdem schon mehrere Male restauriert worden ist. Nur der Tempel in Qufu, der Geburtsstadt von Konfuzius, ist noch größer. Die Lehren von Konfuzius haben über Jahrhunderte und auch heute noch das gesellschaftliche Leben in China stark beeinflusst und gestaltet. Die große Bedeutung des Tempels für das Kaiserreich ist an den typisch gelben Dachziegeln und vielen Drachenverzierungen zu erkennen. Konfuzius entwickelte viele moralische Grundsätze; in seiner Lehrtätigkeit vermittelte er Lehren zu Tugenden wie z.B. Ehrbarkeit, Aufrichtigkeit, Loyalität und Humanität. („Konfuzius sagt...“), die heute noch gelten und wofür er verehrt wird. Der Konfuzius-Tempel diente den Beamten als Opferstätte des konfuzianischen Staatskultes. Viele hohe Steinstelen befinden sich in der Tempelanlage, die die Namen von höheren Beamten enthalten (51.624), die erfolgreich ihr Staatsexamen abgelegt haben. Der gesamte Tempelkomplex, umgeben von hohen, alten Bäumen und schönen Grünanlagen, strahlt eine außergewöhnliche Ruhe aus und lädt zur Erholung und Entspannung vom turbulenten Alltag ein.

Shopping: Peking bietet eine Vielzahl von großen Einkaufszentren, exklusiven Boutiquen, Fachgeschäften und interessanten Märkten gefüllt mit einer unübersehbaren Menge an chinesischen und internationalen Waren. Die meisten Geschäfte und Märkte in Peking sind von 9.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Die bekanntesten und beliebtesten Einkaufsmeilen für Touristen sind Wang-Fu-Jing und Xidan, die Antiquitätengasse Liulichang sowie Jianguomenwai mit Kaufhäusern und einem Textilmarkt. Die Golden Resources Shopping Mall im Nordwesten Pekings gehört mit ihren 550.000 m² und 230 Rolltreppen zu den zehn größten Kaufhäusern der Welt. Am liebsten werden aber die bunten Straßenmärkte besucht, die über Trödel bis zu echten Antiquitäten alles anbieten. 

Der Panjiayuan Markt in der Panjiayuan Straße, (Chaoyang Viertel) ist ein riesiger Markt, auf dem Händler aus mehreren Provinzen ihre Waren verkaufen. Auf dem Markt gibt es fast alles zu Schnäppchenpreisen. Antiquitäten (meist Fälschungen), alte Bücher, Kunsthandwerk, handbemaltes Porzellan, viele Vasen und Teekannen, Bilder, Poster von Mao Tse-Tung, Keramikgegenstände, Jadeschnitzereien, alte Möbel und anderes. Bei den Händlern lohnt es sich immer Preise herunterzuhandeln. Am Wochenende ist der Markt von der Morgendämmerung bis 22.00 Uhr überfüllt. Sehr beliebt ist auch der “Seidenmarkt“ Xiu-Shui (Xiushui Straße, nahe der amerikanischen Botschaft). Er ist von 9.00 bis 21.00 Uhr geöffnet und bietet neben einer Vielfalt von chinesischen Seidenprodukten auch Markenware von Adidas, Gucci, Armani und anderen an, die aber meistens nur gut gemachte Imitate sind. Originale gibt es in den großen Einkaufszentren mit festgelegten Preisen, die den europäischen sehr nahe kommen. Touristen kommen gern auf diesen Markt in der Xiu-Shui Straße, weil sie hier sehr billig „Markenware“ kaufen und mit den Händlern die Preise herunterhandeln können.

Essen in Peking: Chinas Küche bietet für jeden Geschmack etwas und immer wird alles frisch zubereitet, manchmal sogar erst am Tisch im Restaurant. Die kulinarische Vielfalt bietet Spezialitäten aus allen Regionen des Landes, dazu Leckerbissen aus fast allen asiatischen Ländern und auch die westliche Küche ist zu finden. Die Chinesen lieben Essen zu gehen und am liebsten Pekingente und Mongolischen Feuertopf. Es gibt sehr  viele Restaurants, Cafés, einfache Bierkneipen und Schnellrestaurants in den großen Einkaufszentren, die durchgehend bis 23.00 Uhr, manche sogar rund um die Uhr geöffnet sind. Abseits der Touristenpfade kann man auch sehr gut traditionell, dafür auch noch sehr preisgünstig essen.

Nachtleben: Die Restaurants, Bars und Imbiss-Stuben sind oft bis tief in die Nacht geöffnet, da die Chinesen einen  sehr langen Arbeitstag haben und abends noch gern mit Familie oder Freunden ausgehen, um gut zu essen oder einzukaufen. Die beliebtesten Stadtviertel mit vielen Klubs, Restaurants und Bars, in denen Livemusik geboten wird, sind z.B. Yuandadu, Hou-Hai (hinter dem Bei-Hai Park) oder das Sanlitun-Viertel. Es gibt auch Kinos, z.B. das Star Cinema City oder das Sundongan Cinema City, die Filme in englischer Sprache zeigen.

Verkehrsmittel: Die beliebtesten öffentlichen Verkehrsmittel sind Busse und U-Bahnen.

Sie verkehren regelmäßig; die Bustickets kauft man beim Schaffner im Bus und die Tickets für die U-Bahn an einem Schalter in der Haltestelle. Alle Tickets sind sehr billig

(umgerechnet zwischen 10 und 30 Cent). Auch Taxifahrten sind bequem und sehr preisgünstig.

Einreisebestimmung: Bürger der Bundesrepublik Deutschland benötigen einen Reisepass, der noch nach Ausreise mindestens 6 Monate gültig ist. Für Kinder ist ein Kinderreisepass mit Lichtbild notwendig. Kindereinträge in den Reisepässen der Eltern sind ab dem 26.6.2012 nicht mehr gültig. Antragsteller ohne deutsche Staatsangehörigkeit benötigen eine Kopie der Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. Andernfalls muss der Visa-Antrag im jeweiligen Heimatland gestellt werden. Für China ist außerdem ein Visum erforderlich. Ab dem 1. Juni 2011 ist für Visaanträge für die Einreise nach China ein neues Antragsformular vorgeschrieben. Dieses kann bereits ab sofort auf der Webseite der Botschaft der VR China heruntergeladen werden.

Link zum neuen Visum-Formular:

www.china-botschaft.de/det/lsfw/P020110303806339434773.pdf

Textquelle: Fremdenverkehrsamt der VR China

 

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