Ho-Chi-Minh (Saigon) Hotels, Hostels and Apartments

Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon)

Ho-Chi-Minh-Stadt (bis 1975 Saigon) liegt im Süden Vietnams, nördlich vom Mekong-Delta am Saigon-Fluss. 1867 wurde die Stadt unter dem Namen Saigon Verwaltungszentrum der französischen Teilkolonie, von 1955 bis 1975 war sie Hauptstadt von Vietnam. Nachdem Nord- und Südvietnam wiedervereinigt worden waren, erhielt die Stadt 1976 den heutigen Namen. Ho-Chi-Minh-Stadt ist mit ca. 7 Millionen Einwohnern die größte und kulturell und wirtschaftlich bedeutendste Stadt Vietnams. Unter dem Namen Saigon ist sie aber immer noch in aller Welt bekannt und in Ho-Chi-Minh-Stadt heißt heute nur der District 1 (Stadtzentrum) noch so. Überall in der Stadt sind Gebäude, Straßen, Plätze und Parks von französischen und amerikanischen Einflüssen geprägt und werden zu markanten Zeugen der Stadtgeschichte. Das historische und das moderne Saigon bietet den Besuchern eine Fülle an Sehenswürdigkeiten zur vietnamesischen Kultur, Architektur und Geschichte. Zahlreiche schöne Tempel und Pagoden, Kirchen und Moscheen, Museen, Parkanlagen und Vergnügungsparks, Shoppingmeilen, Restaurants und ein turbulentes Tag- und Nachtleben mit gastfreundlichen Menschen erwarten die Touristen. Das Klima ist tropisch mit Höchsttemperaturen von etwa 36° C und die Tiefsttemperaturen liegen bei etwa 24° C. Die Monate März und April sind sehr heiß bei hoher Luftfeuchtigkeit. Hauptregenzeit ist zwischen Mai und Oktober. Die Zeitdifferenz zur MEZ beträgt plus 6 Stunden, während der MEZS plus 5 Stunden. Die vietnamesische Währungseinheit ist der Dong. US-Dollar und EUR sind vor allem in Hotels und größeren Geschäften ein gängiges Zahlungsmittel.

Verkehrsmittel: Die beliebtesten Verkehrsmittel in der Stadt sind Mopeds, Motorräder, Busse, Taxis, Fahrräder und Cyclos (Fahrradrikscha). Auf den Straßen, die teils sehr breitspurig angelegt sind, herrscht sehr dichter Verkehr, es ist laut und auch die Umweltverschmutzung steigt mit der rasanten Zunahme von Verkehrsmitteln. Zu Fuß kann man sehr gut die Innenstadt mit seinen Sehenswürdigkeiten, Shoppingmeilen und Märkten erkunden. Die Dong Khoi Straße ist die Prachtstraße und größte Shoppingmeile  mit schicken Hotels, Boutiquen, Cafés, riesigen Einkaufszentren, Bars, Nachtklubs usw. Überall in Ho-Chi-Minh-Stadt kann man gut und billig essen und einkaufen.

Auch Ausflüge in die Umgebung sollten auf dem Programm stehen z.B. ein Ausflug in das Mekong-Delta.

Das Mekong-Delta: Ein Ausflug in diese Region im Südwesten von Vietnam wird auf jeden Fall zu einem sensationellen Erlebnis (etwa 2 Stunden von Ho-Chi-Minh-Stadt entfernt). Hier teilt sich der mächtige Mekong-Fluss, bevor er das Meer erreicht, in neun Nebenarme und bildet ein gigantisches Delta. Das sehr fruchtbare Land wird auch als Vietnams „Brotkorb“ bezeichnet, denn hier wird der Reis für das ganze Land angebaut. Das malerische Mekong-Delta mit seinen Einwohnern kann man am besten bei einer Schifffahrt oder Bootsfahrt kennen lernen. Reisterrassen, Früchteplantagen oder Gemüsegärten, Tausende Kanäle, grüne Palmen, Bananenbäume, Wasserbüffel oder Fische fangende Menschen prägen das Landschaftsbild und bilden die Lebensgrundlage für die hier wohnenden Vietnamesen. Ein großer Teil des Lebens spielt sich auf Booten auf dem Wasser ab. Hier werden die geernteten Früchte, Gemüse oder Fische u.a. verkauft. Manche Familien leben sogar mit ihren Tieren auf ihnen. Die „Schwimmenden Märkte“ sind faszinierend; der größte befindet sich in der Stadt Can Thao. Ein Großteil der Bevölkerung lebt auf den Booten, aber es gibt auch quirlige Städte.

Zum Erholen und Verweilen gibt es aber auch in der Stadt zahlreiche grüne Oasen und eine Vielzahl sehr schöner Park- und Grünanlagen, in denen sehr oft Musik- oder Tanzveranstaltungen stattfinden.

Binh Quoi Park: Er gehört zu den schönsten Grünanlagen mit einem herrlichen Blick auf den Fluss Saigon. Im Park befindet sich das Binh Quoi Cultural Village. Das ist ein Freiluftmuseum und Wasserpuppentheater, das einen Einblick in die vietnamesische Kultur mit ihren traditionellen Tänzen und Gesängen vermittelt.

Cong Vien Van Hoa Park: Dieser Park ist der größte in Saigon und befindet sich in der Umgebung des Palastes der Wiedervereinigung.

Botanischer Garten und Zoo: Um der Hektik und dem Lärm der Großstadt zu entkommen, lädt der Botanische Garten am Ende der Le-Duan Straße ein.

Tao Dan Park:  Inmitten der Stadt auf einer Fläche von ca. 10 Hektar befindet sich dieser Park. Er ist eine herrliche Anlage mit vielen hohen, exotischen Schatten spendenden Bäumen und üppigen Gewächsen und ist zu einem Unterhaltungs- und Freizeittreffpunkt mit sportlichen Aktivitäten für die Einheimischen geworden.  

Eine Auswahl an Sehenswürdigkeiten, die unbedingt zum „touristischen Pflichtprogramm“ gehören sollten:

Palast der Wiedervereinigung: In unmittelbarer Nähe der Kathedrale Notre Dame befindet sich der Wiedervereinigungspalast, der 1966 zunächst Unabhängigkeitspalast

hieß und nach 1975 in Palast der Wiedervereinigung umbenannt wurde. Bis zum Ende des Vietnamkrieges wohnten hier die südvietnamesischen Präsidenten. Es ist ein schlichter, weißer Betonbau und dient heute als Museum.

Das Hauptpostamt: Es steht gegenüber der Kathedrale Notre Dame an der Dong Khoi Straße. Das Gebäude wurde während der Kolonialzeit zwischen 1886 und 1891 im gotischen Stil errichtet und später renoviert. Im Gebäude kann man alte Deckenventilatoren, Kronleuchter und eine große, alte Karte Saigons aus dem Jahre 1892 bestaunen.

Opernhaus: Auch dieses beeindruckende Gebäude ist ein historisches Beispiel aus der Kolonialzeit. Es wurde 1897 von den Franzosen erbaut. Später von 1956 bis 1975 wurde es zum Sitz des südvietnamesischen Parlaments umfunktioniert. Nach der Wiedervereinigung 1975 und Restaurierung 1995 ist es wieder ein großartiges Opern- und Konzerthaus.

Kriegsopfermuseum: Es ist ein historisches Museum, in dem auf drei Etagen der Vietnamkrieg mit all seinen Schrecken dargestellt wird. Es werden Waffen, Panzer, Flugzeuge u.a. gezeigt und in Bildern werden die Spätfolgen des Krieges durch den Einsatz von Napalm u.a. für den Menschen und für die Umwelt verdeutlicht.

Sehenswert sind auch das Historische Museum, das Revolutionsmuseum, das Ho-Chi-Minh-Museum und das Kunstmuseum.

Cu Chi Tunnelsysteme: Einige Kilometer von Ho Chi Minh Stadt entfernt, erstrecken sich über eine Länge von über 200 Kilometern unterirdische Tunnel, die während des Vietnamkrieges von 1965 bis 1975 den vietnamesischen Partisanen als Versteck dienten. Die ersten Tunnel wurden 1948 während der französischen Besetzung in Cu Chi gebaut und in den späteren Jahren im Vietnamkrieg gegen die Amerikaner auf diese beachtliche Länge erweitert. Der Vietcong baute ein vollständiges unterirdisches Tunnelsystem mit Kommandoständen, Schutzräumen, Waffenlagern u.a. Die Tunnel dienten auch als Versteck für die zivile Bevölkerung und es entstanden unterirdische, richtige kleine Orte, die zur Außenwelt mit getarnten Türen und wirkungsvollen Fallen gesichert waren. Dieser historische Ort mit den noch verbliebenen Tunneln ist zu einer Touristenattraktion geworden. Täglich kommen Touristen hierher, die sich über die einstigen Tunnelsysteme und den Krieg anhand von Filmen und einem Miniaturmodell der gesamten unterirdischen Tunnelsysteme informieren wollen. Einige Meter Tunnel sind sogar vergrößert worden, so dass Touristen hinein treten können um ein Stück weit auch in das Innere des Tunnelsystems „reinzugehen/kriechen“.

Cholon (Chợ Lớn): Ein Besuch dieses 5. Bezirks von Ho-Chi-Minh-Stadt lohnt sich auf jeden Fall. Dieser Stadtteil ist das Chinatown von Saigon, weist die höchste chinesische Bevölkerungsdichte auf und wird von verschiedenen Traditionen und den schönsten und bedeutendsten Pagoden wie z.B. der Quan-Am-Pagode und dem Thien-Hau-Tempel geprägt. Seit 1778 sind Einwanderer aus den verschiedenen Regionen Südchinas nach Vietnam eingewandert und haben sich in dem Ort Cholon niedergelassen. Cholon bedeutet „Großer Markt“. Hier gibt es so ziemlich alles zu kaufen und gehandelt wird an allen Ständen; sehr zu empfehlen ist der Binh Tay Markt.

Alle bedeutenden Weltreligionen sind in Saigon mit Tempeln, Moscheen, Kirchen oder Pagoden vertreten und respektieren sich gegenseitig.

Pagode des Jade-Kaisers: Die Jadekaiser-Pagode ist ein buddhistisch-taoistisches Heiligtum im Nordosten des Stadtzentrums. Die relativ kleine Tempelanlage wurde von der kantonesischen Gemeinde Saigons 1906 eingeweiht und gehört zu den schönsten chinesischen Sakralbauten. Im Inneren befinden sich zahlreiche Skulpturen und Statuen von Göttern der daoistischen und buddhistischen Religionen. Beeindruckend sind die Holzschnitzarbeiten, die bunten Farben, die mit Lichterketten geschmückten Altäre, die unzähligen Buddhafiguren. In der Haupthalle befindet sich die Figur des Jadekaisers.

Durch Opfergaben und mit Räucherstäbchen werden die Gottheiten verehrt. Vor der Pagode gibt es einen Teich, in dem viele Schildkröten schwimmen – Schildkröten sollen ein Symbol für ein langes, glückliches Leben und Reichtum sein.

Kathedrale Notre Dame: Die Kirche ist eines der schönsten Gebäude aus der französischen Kolonialzeit und wurde zwischen 1877 und 1883 aus Backstein errichtet. Sie befindet sich am Ende der Einkaufsmeile Dong Khoi. In der Nähe befindet sich der „Platz der Pariser Kommune“ auf dem eine Statue der „Jungfrau Maria“ steht. Die romanische Kathedrale ist die Kirche in der Messen für die Katholiken der Stadt abgehalten werden.

Quam-Am-Pagode: Die Pagode ist eine im chinesischen Stil erbaute buddhistische Pagode und befindet sich im 5. District, in Cholon, dem Chinatown von Saigon. Die beliebte Pagode wird sowohl von chinesischen als auch von vietnamesischen Buddhisten besucht. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Chinesen errichtet und der Göttin Quam Am, der Göttin der Barmherzigkeit gewidmet. Im dahinter liegenden Hof stehen noch viele andere Götterstatuen, die hier ebenfalls von Gläubigen aller Religionen verehrt und von Pilgern aufgesucht werden.

Thien-Hau-Tempel: Der Tempel befindet sich in der Nguyen Trai in Cholon und wurde im 19. Jahrhundert von kantonesischen Einwanderern errichtet. Er ist der chinesischen Meeresgöttin, der Schutzpatronin der Seefahrer, gewidmet. Insbesondere besuchen Frauen diesen Tempel, weil sie der Göttin der Fruchtbarkeit (Me Sanh) und der Göttin der Neugeborenen und Mütter (Long Mau) Opfergaben bringen und ihren Schutz erbitten.

Hindu-Tempel Sri Mariammam: In der Truong Dinh steht der Hindu-Tempel Sri Mariamman. Der Tempel fällt durch die imposanten, gelben Mauern auf und beherbergt sowohl im Tempelhof als auch innerhalb des Gebäudes Skulpturen der Gottheiten Mariamman, Maduraiveeran und Pechiamman.

Cao-Dai-Tempel: Dieser einzigartige Tempel, der durch seine Farbenpracht und fantasiereiche Gestaltung der Säulenhalle, einem achteckigen Altar und durch eine facettenreiche Architektur besticht, befindet sich 100 km von Saigon entfernt im Ort Tay Ninh. Hier wird der Caodaismus praktiziert, der neben Buddhismus und Christentum zu den wichtigen Religionen, besonders in Südvietnam und Kambodscha, gehört. Der Caodaismus ist erst 1926 in Südvietnam entstanden und verbindet Elemente aller Weltreligionen in einer – sowohl den Buddhismus, Taoismus, Islam wie das Christentum, die Lehren von Konfuzius u.a. Jede Religionsgemeinschaft ist vertreten und durch die Farbe ihrer Kleidung klar gekennzeichnet (z.B. gelb = Buddhisten, blau = Taoisten, rot = Anhänger des Konfuzianismus). Die Gebetszeremonien, die mehrmals am Tag stattfinden, können von Touristen auf den Emporen beobachtet werden.

Einreisebestimmung:

Bürger der Bundesrepublik Deutschland benötigen einen Reisepass, der noch nach Ausreise mindestens 6 Monate Gültigkeit hat sowie ein Visum. Das Visum berechtigt einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen in Vietnam. Kinder benötigen ab dem 26.6.2012 einen eigenen Kinderreisepass mit Lichtbild; Kindereinträge in den Reisepässen der Eltern sind ab dem 26.6.2012 nicht mehr gültig.

 

 

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