Lao People's Democratic Republic

 

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 Laos, Reise- und Länderinformationen
Die nachstehenden Angaben dienen der raschen Orientierung, welche Vorschriften und Gesundheitsvorsorgemaßnahmen für eine geplante Reise nach Laos zu beachten sind.

Klima
Tropisches Monsunklima von Regenzeit von Mai bis Oktober (Südwestmonsun); Vormonsunzeit (März bis Mai) heiß, Wintermonate (Oktober bis Februar) trocken und relativ kühl; durchschn. Temperatur im Januar 22° C, im Mai 28° C.

Einreise- und Impfvorschriften
Bei Flügen aus Europa nach Laos: keine Impfungen vorgeschrieben.
Bei einem vorherigen Zwischenaufenthalt (innerhalb der letzten 6 Tage vor Einreise) in einem der aufgeführten Länder (Gelbfieber-Endemiegebiete) wird bei Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt.

Gelbfieber-Impfbescheinigung erforderlich bei Einreise aus:
Angola · Äquatorialguinea · Äthiopien · Benin · Bolivien · Brasilien · Burkina Faso · Burundi · Ecuador · Elfenbeinküste · Franz. Guayana · Gabun · Gambia · Ghana · Guinea · Guinea-Bissau · Guyana · Kamerun · Kenia · Kolumbien · Kongo, Rep. · Kongo, Dem. Rep. · Liberia · Mali · Niger · Nigeria · Panama · Peru · Ruanda · Sambia · SaoTom & Principe · Senegal · Sierra Leone · Somalia · Sudan · Suriname · Tanzania · Togo · Tschad · Uganda · Venezuela · Zentralafrikan. Republik ·

Empfohlener Impfschutz
Generell: Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A, Polio

Je nach Reisestil und Aufenthaltsbedingungen im Lande außerdem zu erwägen 

Impfschutz

Bedingung 1

Bedingung 2

Bedingung 3

Typhus

x

x


Hepatitis B ( b )

x



Tollwut ( c )

x



Jap. Enzephalitis ( d )

x



 

(b) bei Langzeitaufenthalten und engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung

(c) bei vorhersehbarem Umgang mit Tieren

(d) bei besonderen Aufenthaltsbedingungen in bestimmten ländlichen Gebieten. Impfstoff in Deutschland nicht zugelassen. Beschaffung über Apotheken mit entsprechenden Erfahrungen.

Bedingung 1:
Reise durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen (Rucksack- /Trecking- /Individualreise) mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- oder Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimische Bevölkerung wahrscheinlich.

Bedingung 2:
Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit (organisierten) Ausflügen ins Landesinnere (Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mittleren bis gehobenen Standards)

Bedingung 3:
Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren (Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants gehobenen bzw. europäischen Standards)
Wichtiger Hinweis: Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen.

Malaria
Risiko: ganzjährig

- hohes Risiko landesweit, vor allem während der Regenzeiten; extrem hoch im Süden (Grenzgebiet zu Kambodscha) mit Multiresistenzen sowie im äußersten Norden (Grenzgebiet zu Yunnan/China);
- Stadtgebiet von Vientiane gilt als malariafrei

Vorbeugung:

Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko erheblich (Expositionsprophylaxe).

Die wichtigsten Maßnahmen sind:
- In der Dämmerung und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit Aircondition, Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte)
- Beim Aufenthalt im Freien in Malariagebieten abends und nachts weitgehend körperbedeckende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen).
- Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln an unbedeckten Hautstellen (Wade, Handgelenke, Nacken).
- Wirkungsdauer ca. 2-4 Std. Im Wohnbereich Anwendung von insektenabtötenden Mitteln in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen.
- Schlafen unter dem Moskitonetz (vor allem in Hochrisikogebieten)

Ergänzend ist die Einnahme von Anti-Malaria-Medikamenten (Chemoprophylaxe) zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Chemoprophylaxe fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle (s.unten). Malariamittel sind verschreibungspflichtig.

Ratschläge und Reiseapotheke
Vergessen Sie nicht, eine kleinere oder größere Reiseapotheke mitzunehmen (wenigstens Medikamente gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen sowie Verbandstoff, Pflaster und Wunddesinfektion), damit Sie für kleinere Notfälle gerüstet sind.

Nicht vergessen: Medikamente, die der Reisende ständig einnehmen muss!

Wenn Sie spezielle Fragen zur Reiseapotheke haben, wenden Sie sich am besten an eine Apotheke mit reisemedizinisch qualifizierten Mitarbeitern.

Botschaften
Für Deutschland zuständige Vertretung:

Botschaft:
Bismarckallee 2a,
14193 Berlin
Tel.: 030 - 89 06 06 47
Fax: 030 - 89 06 06 48


Deutsche Vertretung:
Rue Sokpalouang 26 (Sisattanek),
Vientiane
Tel.: 00856 21 - 31 21 10 / 11
Fax: 00856 21 - 31 43 22
(Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland)

Versicherungsschutz
Für die private Auslandsreise empfehlen wir Ihnen, grundsätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Auch in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen sind für bestimmte Leistungen zum Teil erhebliche Eigenanteile zu zahlen. Die Kosten für einen krankheits- oder unfallbedingten Rücktransport in die BRD können nur durch eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgedeckt werden, da diese Kosten von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht erstattet werden.

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Die Angaben in diesem Informationssystem wurden nach bestem Wissen und sorgfältigen Recherchen zusammengestellt. Eine Gewähr oder Haftung kann nicht übernommen werden.

 

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