Malaysia

 

Malaysia

 Malaysia, Reise- und Länderinformationen

Die nachstehenden Angaben dienen der raschen Orientierung, welche Vorschriften und Gesundheitsvorsorgemaßnahmen für eine geplante Reise in das Land zu beachten sind.

Klima

Tropisches immerfeuchtes Klima mit Südwestmonsun von Juni bis Oktober und Nordostmonsun von November bis März; Hauptniederschläge von Oktober bis Januar; durchschn. Temperatur ganzjährig um 28° C.

Einreise- und Impfvorschriften

Bei Direktflug aus Europa: keine Impfungen vorgeschrieben 

Bei einem vorherigen Zwischenaufenthalt (innerhalb der letzten 6 Tage vor Einreise) in einem der aufgeführten Länder (Gelbfieber-Endemiegebiete) wird bei Einreise eine gültige Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt. (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr)

Empfohlener Impfschutz

Generell: Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A, Polio

Je nach Reisestil und Aufenthaltsbedingungen im Lande außerdem zu erwägen

Impfschutz

Bedingung 1

    Bedingung 2

    Bedingung 3

Typhus

x

x

Hepatitis B (b)

x

Jap. Enzephalitis (c)

x

(b) bei Langzeitaufenthalten u. engerem Kontakt mit der einheimischen Bevölkerung

(c) bei besonderen Aufenthaltsbedingungen in bestimmten ländlichen Gebieten. Impfstoff in Deutschland nicht zugelassen.

Beschaffung über Apotheken mit entsprechenden Erfahrungen.

Bedingung 1:
Reise durch das Landesinnere unter einfachen Bedingungen (Rucksack- /Trecking- /Individualreise) mit einfachen Quartieren/Hotels; Camping-Reisen, Langzeitaufenthalte, praktische Tätigkeit im Gesundheits- oder Sozialwesen, enger Kontakt zur einheimischen Bevölkerung wahrscheinlich.

Bedingung 2:
Aufenthalt in Städten oder touristischen Zentren mit (organisierten) Ausflügen ins Landesinnere (Pauschalreise, Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants mittleren bis gehobenen Standards)

Bedingung 3:
Aufenthalt ausschließlich in Großstädten oder Touristikzentren (Unterkunft und Verpflegung in Hotels bzw. Restaurants gehobenen bzw. europäischen Standards)

Wichtiger Hinweis: Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen Impfschutz des Reisenden. Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig (etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen (Anschriften qualifizierter Beratungsstellen, nach Postleitzahlgebieten sortiert, siehe unten).

Malaria

Risiko: ganzjährig

hohes Risiko in tiefer gelegenen Gebieten von Irian Jaya (Neu Guinea), Kalimantan (Borneo), Nord- und Zentral-Sulawesi, Molukken, sowie alle Inseln östlich von Bali einschl. Lombok, ferner der NO und SO von Sumatra, vor allem Riau und Lampung;
mittleres Risiko im Hochland von Jayawijaya, Irian Jaya (Neu Guinea), in tiefer gelegenen ländlichen Gebieten der Südküste von Java einschl. der Nationalparks, im Hinterland von Bali, auf der Insel Nias (Surfer) vor der Westküste Sumatras sowie auf den übrigen Inseln;
geringes oder kein Risiko in den Touristikzentren auf Java und Bali;
die Großstädte im N von Java gelten als malariafrei.

Vorbeugung:

Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko erheblich (Expositionsprophylaxe).

Die wichtigsten Maßnahmen sind:

  • In der Dämmerung und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit Aircondition, Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte)
  • Beim Aufenthalt im Freien in Malariagebieten abends und nachts weitgehend körperbedeckende Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen).
  • Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln an unbedeckten Hautstellen (Wade, Handgelenke, Nacken).
  • Wirkungsdauer ca. 2-4 Std. Im Wohnbereich Anwendung von insektenabtötenden Mitteln in Form von Aerosolen, Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen.
  • Schlafen unter dem Moskitonetz (vor allem in Hochrisikogebieten)

Ergänzend ist die Einnahme von Anti-Malaria-Medikamenten (Chemoprophylaxe) zu empfehlen. Zu Art und Dauer der Chemoprophylaxe fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. informieren Sie sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle (s.unten). Malariamittel sind verschreibungspflichtig.

Ratschläge und Reiseapotheke

Vergessen Sie nicht, eine kleinere oder größere Reiseapotheke mitzunehmen (wenigstens Medikamente gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen sowie Verbandstoff, Pflaster und Wunddesinfektion), damit Sie für kleinere Notfälle gerüstet sind. 

Nicht vergessen: Medikamente, die der Reisende ständig einnehmen muss! 

Wenn Sie spezielle Fragen zur Reiseapotheke haben, wenden Sie sich am besten an eine Apotheke mit reisemedizinisch qualifizierten Mitarbeitern.

Botschaften

Für Deutschland zuständige Vertretung: 

  • Botschaft:
    Klingelhöfer Straße 6,
    10785 Berlin
    Tel.: 030 - 88 57 49 0
    Fax: 030 - 88 57 49 50

  • Deutsche Vertretung:
    No 3 Jalan U Thant,
    55000 Kuala Lumpur
    Tel.: (0060 3) 21 42 96 66,
    oder               21 42 99 59,
    oder               21 42 98 25
    Fax: (0060 3) 21 41 39 43


(Quelle: Auswärtiges Amt der Bundesrepublik Deutschland)

Versicherungsschutz

Für die private Auslandsreise empfehlen wir Ihnen, grundsätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschließen. Auch in Ländern mit Sozialversicherungsabkommen sind für bestimmte Leistungen zum Teil erhebliche Eigenanteile zu zahlen. Die Kosten für einen krankheits- oder unfallbedingten Rücktransport in die BRD können nur durch eine private Auslandsreise-Krankenversicherung abgedeckt werden, da diese Kosten von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht erstattet werden.

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Die Angaben in diesem Informationssystem wurden nach bestem Wissen und sorgfältiger Recherche zusammengestellt. Eine Gewähr oder Haftung kann nicht übernommen werden.

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