Phan Thiet / Mui Ne Hotels, Hostels and Apartments

Phan Thiet ist die Hauptstadt der Provinz Binh Thuan. Die Provinz Binh Thuan liegt im Süden Vietnams am Südchinesischen Meer und ist 7.828 km² groß. Zur Bevölkerung  gehören Vietnamesen, Chinesen sowie Angehörige anderer Volksstämme (Cham). Phan Thiet liegt 200 km östlich von Ho-Chi-Minh-Stadt entfernt, etwa 3 ½ Stunden Transferzeit vom Flughafen. Phan Thiet  ist eine Hafenstadt, die zu beiden Seiten des Phan-Thiet-Flusses liegt. Die Menschen leben hauptsächlich von der Landwirtschaft, vom Fischfang und der Verarbeitung von Meeresfrüchten, aber auch vom wachsenden Tourismus. Das Klima und die ideale Lage zieht von Jahr zu Jahr immer mehr Urlauber hierher. Hier gibt es kilometerlange Sandstrände, die sich bis zur schönsten Bucht Mui Ne erstrecken. Mui Ne ist ein Fischerdorf und ein ganz bekannter Badeort, der bei den ausländischen Touristen sehr beliebt ist wegen seines makellosen Strandes mit feinem, weißen Sand und klarem, sauberen Wasser. Das kleine Fischerdorf mit dem palmengesäumten Strand, der sich bis Phan Thiet fortsetzt, dahinter meterhohe intensiv rot schimmernde Sanddünen geben dieser Strandlandschaft ein einmaliges, malerisches Flair. Früh morgens kann man im Fischerhafen die Fischer beobachten, wenn sie mit ihren Booten von den Fängen zurückkehren und die Fische ausladen, die dann an den Ufern getrocknet werden. Die kleinen Sardinen werden in Fabriken zu den berühmten vietnamesischen Fischsoßen verarbeitet. Mui Ne, Vietnams Badeparadies, gehört auch zu den besten Surfrevieren und ist deshalb auch weltweit zu einem Paradies für Wassersportler wie Taucher, Segler, Schwimmer und Surfer geworden. Die lange Küste mit ihren Halbinseln und weißen Stränden, roten Sanddünen, den Palmen, dem blauen Meer, freundlichen Menschen, herrlicher Landschaft und gepflegten Hotels mit tropischen Gartenanlagen zieht Touristen aus aller Welt an, die hier ihren Urlaub verleben möchten. Schönes Wetter im ganzen Jahr mit viel Sonne, die makellosen Strände, herrliche Hotel- und Bungalowanlagen und eine gut erschlossene  Infrastruktur garantieren einen perfekten Badeurlaub mit Erholung und Entspannung.

Das Klima in der Provinz ist tropisch. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 27° C. Höchsttemperaturen gibt es in den Monaten März bis Juni. Der Südwest-Monsun herrscht ab Mai bis Oktober mit feuchtwarmem Wetter und hohen Niederschlägen. Strömungsbedingt kann es in dieser Zeit zu Strandverschmutzungen kommen. Beste Reisezeit ist von November bis April.

Außer den traumhaft schönen Stränden hat Phan Thiet auch einige Attraktionen und Sehenswürdigkeiten zu bieten.

Tà Cú-Berg: Dieser Berg befindet sich 20 Kilometer südwestlich von Phan Thiet. Er ist eine Attraktion inmitten der flachen Küstenlandschaft. Auf den 588 Meter hohen Berg, der mit dichtem, grünen Wald und exotischen Sträuchern bewachsen ist, gelangt man mittels einer Seilbahn. Den Rest erreicht man zu Fuß über eine Treppe. Hier befindet sich die buddhistische Tà Cú-Pagode, die 1861 errichtet wurde mit drei Statuen von Göttern. Darüber erhebt sich der berühmte „liegende, weiße Buddha“, der erst im 20. Jahrhundert angefertigt wurde. Die liegende Shakyamuni-Buddha-Statue soll mit 49 Metern Länge und 11 Metern Höhe die größte in Vietnam sein. Vom Gipfel des Berges hat man einen traumhaften Ausblick auf die roten Dünen, die hellen Strände und auf das blaue Meer.

Auch bei einer Wanderung zum buddhistischen Kloster Linh Son Truong Tho genießt man die Schönheit dieser Naturlandschaft.

Hang-Pagode (Co Thach): Die Pagode befindet sich ca. 100 Kilometer nördlich von Phan Thiet auf einem 64 Meter hohen Berg und wurde in der Mitte des 19. Jahrhunderts

erbaut. Steinerne Treppen, die beidseitig mit Drachenmotiven verziert sind, führen hinauf zur Pagode, in der sich Statuen u.a. eine große Shakyamuni-Buddha-Statue befinden. Das Gebiet um die Pagode ist mit dichtem, grünen Wald bedeckt, in dem unzählige Vögel und Störche ihre Heimat haben. In der Pagode herrscht absolute Ruhe während die Mönche ihre Zeremonien und Meditationen vollziehen. Die herrliche Landschaft und das glänzende Meer kann man von hier wunderschön sehen.

Po-Shanu-Türme: Zwischen den Stränden Mui Ne und Phan Thiet stehen die Cham-Türme auf dem Ngoc-Lam-Hügel. Der Komplex stammt aus dem 8. Jahrhundert und wurde im 15. Jahrhundert noch erweitert. Der zum Cham-Heiligtum gehörende Tempel in My Son wurde leider während des Amerikanischen Krieges zerstört; somit gehört Po-Shanu zu den ältesten erhaltenen Relikten der Cham-Kultur, in der  Shiva als Teil der göttlichen Trinität Brahma - Vishnu – Shiva verehrt wird. Die Türme wurden 1999 bis 2000 restauriert. Der Baustil ist klassisch mit wenig Verzierungen und weist auch Züge des sogenannten Hoa Lai-Stils auf. Die Po-Shanu-Türme sind der Königin Po Shanu gewidmet. Von hier hat man einen schönen Ausblick auf die Küste, die Strände und die Stadt Phan Thiet.

Rote und weiße Dünen: Nicht nur für Naturliebhaber sind sie eine Attraktion, auch für Fotografen. Diese einmalig schönen roten und weißen Wüstenlandschaften bieten einen besonderen Kontrast zu dem blauen Meer. Die Gegend um Mui Ne und Phan Thiet wird von diesen Dünen geprägt, die bis 50 Meter hoch sein können.

In der Nähe von Mui Ne ragen die rot-orangenen Sanddünen empor, die Hauptattraktion von Mui Ne. Per Jeep oder anstrengend per pedes bei tropischer Hitze kann man die Dünen erleben. Mit ausgeliehenen Plastikmatten kann man auch direkt die Sandhügel runterrutschen und viel Spaß dabei haben.

Noch etwas weiter entfernt kann man die weißen Dünen bewundern, die noch etwas höher als die roten sind. Sie erstrecken sich kilometerweit. Auch hier kann man mit Plastikmatten die Sandhügel herunterfahren. Die Hitze ist hier fast unerträglich – eben Saharafeeling. Mitten in den weißen Sanddünen sind die drei kleinen Seen eine erholsame Oase. Die mit Lotusblüten bewachsenen Seen nahe der Hon-Hghe-Bucht fügen sich malerisch in die Landschaft. Am Seeufer, der mit Pinienwald bewachsen ist, gibt es kleine Restaurants, die Erfrischungen anbieten.

Fairy Stream: Diesen ganz besonderen Ausflug sollte man nicht verpassen. Von Ham Tien im östlichen Teil vom Mui Ne Beach kann man mit dieser Wanderung im Fairy Stream beginnen. Es handelt sich um einen Bach, der sich durch atemberaubende, rote und weiße Sanddünen seinen Weg bahnt. Es ist möglich hierbei barfüßig in dem Bach zu laufen, der durch die Dünen, vorbei an rot leuchtenden Felswänden, die aus rotem, eisenhaltigen Sandstein bestehen (Red Sand Canyon) bis zur Quelle Suoi Tien (Fairy Spring) und einem kleinen Wasserfall fließt. Unterwegs kann auch die heimische Tierwelt und die exotische Pflanzenwelt beobachtet werden. Das ist ein einmaliges Naturerlebnis!

Phan Thiet Wasserturm: Der Turm ist das Wahrzeichen der Provinz Binh Thuan und steht in Phan Thiet am Ca Ty Fluss. Er wurde von 1928 bis 1934 gebaut und von einem Prinzen aus Laos entworfen. Der obere achteckige Teil ist das Wasserreservoir und dient der Wasserversorgung. Der Wasserturm ist ein imposantes Bauwerk, das nach Sonnenuntergang in den herrlichsten Farben angestrahlt wird.

Khe Ga Leuchtturm: Das ist Vietnams größter und ältester Leuchtturm. Er befindet sich ca. 25 Kilometer südwestlich von Mui Ne. Mit dem Boot kann man den Turm gut erreichen. Der 1897 von den Franzosen erbaute Turm steht auf einer kleinen Insel und überwacht auch heute noch die Küste.

Einreisebestimmung:

Bürger der Bundesrepublik Deutschland benötigen einen Reisepass, der noch nach Ausreise mindestens 6 Monate Gültigkeit hat sowie ein Visum. Das Visum berechtigt einen Aufenthalt bis zu 30 Tagen in Vietnam. Kinder benötigen ab dem 26.6.2012 einen eigenen Kinderreisepass mit Lichtbild; Kindereinträge in den Reisepässen der Eltern sind ab dem 26.6.2012 nicht mehr gültig.

 

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