Shanghai Hotels, Hostels and Apartments

Shanghai

Shanghai liegt an der Ostküste Chinas in einem großen Delta, das der Jangtsekiang, der längste Fluss Chinas, bei seiner Mündung in das Ostchinesische Meer bildet. Sie ist die größte Hafenstadt Chinas und eine bedeutende, moderne, weltoffene Stadt. Mit über 23 Millionen Einwohnern ist sie die größte und modernste Industriestadt Chinas. Touristen und Geschäftsleute aus aller Welt sind hier in der asiatischen Weltmetropole gern zu Gast. Der 113 Kilometer lange Fluss Huangpu teilt Shanghai quasi in zwei Stadthälften. Östlich des Huangpu Flusses gelegen ist der moderne Stadtteil Pudong und westlich des Flusses liegt Puxi, der alte, historische Stadtteil. Die beiden Stadtteile werden durch Hängebrücken miteinander verbunden. Die Nanpu-Brücke mit einer Gesamtlänge von 8346 Metern und die Yangpu-Brücke mit über 7658 Metern sind die längsten Hängebrücken der Welt. Shanghai wird sowohl von Gebäuden aus der Kolonialzeit als auch von supermodernen Hochhäusern und Wolkenkratzern geprägt. Dieser Kontrast macht die Stadt so beeindruckend und anziehend. Shanghai hat neben den modernen  Gebäuden und Wolkenkratzern viele berühmte, kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, hochmoderne Einkaufszentren, vortreffliche Hotels und gastfreundliche Menschen zu bieten. Die Währung ist der chinesische Yuan (CNY). Der Zeitunterschied  zur MEZ beträgt plus 7 Stunden und während der MEZS plus 6 Stunden.

Klima: Shanghai hat ein subtropisch maritimes Monsunklima mit vier Jahreszeiten, wobei Frühjahr und Herbst sehr kurz sind. In den schwülheißen Sommermonaten werden Temperaturen bis über 40° C  erreicht und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch. Die Monate Juli und August sind die heißesten und sehr sonnenintensiv. Von Mitte Mai bis Mitte September gibt es Regenperioden. Im Winter ist es feucht und kalt mit durchschnittlichen Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Sehenswürdigkeiten:

Der Bund, Shanghais Touristenattraktion und Prachtsstraße, ist eine lange Uferpromenade im Zentrum von Shanghai entlang des Huangpu-Flusses. Die Uferpromenade mit kolonialen Prachtbauten heißt eigentlich Zhongshan Donglu Yiduan, wird aber nur noch „Bund“ genannt. Der Bund, bestehend aus 52 Gebäuden, ist wegen seiner unterschiedlichen Bauwerke in verschiedenen, westlichen Baustilen aus der Kolonialzeit berühmt. Hier gibt es Kolonialbauten der Baustile aus der Romanik, Gotik, Klassik, Renaissance und Barock zu sehen. Berühmte Prachtbauten sind z.B. das Zollgebäude (gebaut 1927), das Peace Hotel (gebaut 1930), The Customs House (gebaut 1927), Bank of China Building (gebaut 1921) u.a. Am anderen Ufer in Pudong stehen die modernen Gebäude und Wolkenkratzer. Der Kontrast zu den historischen Gebäuden wird hier so richtig deutlich. Im Stadtteil Pudong steht das Shanghai World Financial Center, das eine Höhe von 492 Metern mit 101 Stockwerken hat. Damit ist es „noch“ das höchste Gebäude Chinas und das vierthöchste der Welt. Vom SWFC kann man bei guten Sichtverhältnissen von der Aussichtsplattform im 94., 97. oder 100. Stockwerk den Ausblick auf die atemberaubende Skyline der Stadt und den Fluss genießen. Der im Bau bestehende „Shanghai Tower“ wird voraussichtlich 2014 fertig sein und wird das SWFC dann überragen. Daneben steht der Jin Mao Tower mit einer Höhe von 421 Metern und der Oriental Pearl Tower mit einer Höhe von 468 Metern. Sie gehören zu den beeindruckendsten Wolkenkratzern und Wahrzeichen der Stadt. Der Jin Mao Tower wurde in nur 4 Jahren erbaut und am 28.8.1998 eingeweiht. Mit seiner Höhe und seinen 88 Etagen zieht er im Finanzviertel Pudong aufgrund seiner traditionellen und prachtvollen Architekturform, die an eine chinesische Pagode erinnert, die Aufmerksamkeit an. Die Ziffer "8" gilt in China als die absolute Glückszahl und spielt in Verbindung mit dem Jin Mao Tower eine besondere Rolle: (Staatschef Deng Xiaoping war 88 Jahre alt, 88 Etagen und Eröffnungsdatum 28.8.1998). In den oberen 38 Stockwerken befindet sich das 5-Sterne-Hotel „Grand Hyatt“. Das atemberaubende Hotel-Atrium des Grand Hyatt , das im 53. Stock beginnt und im 87. Stock endet, ist das größte Atrium der Welt und hat eine Höhe von 152 Metern und einen Durchmesser von 27 Metern. Hier befindet sich auch die größte Suite des Hotels mit 285 Quadratmetern. In den unteren 50 Etagen befinden sich Büroräume. Der Fernsehturm „Oriental Pearl Tower“ („Perle des Orients“) ist durch seine einzigartige Konstruktion aus elf verschiedenen großen Kugeln auf unterschiedlichen Höhen, die durch Säulen gestützt werden, gekennzeichnet. Im Sockel des Turmes befindet sich ein Museum, das die Geschichte Shanghais ausdrucksvoll darstellt. Am 1.1. 1995 wurde der Turm feierlich eingeweiht und gehört seitdem zu den drei höchsten Fernsehtürmen Asiens. Jedes Jahr besuchen mehrere Millionen Touristen diese Sehenswürdigkeit. Von der Aussichtsplattform in 350 Meter Höhe und vom Dreh-Restaurant hat man einen wunderbaren Blick auf die Skyline der Stadt.

Jadebuddha-Tempel (Yufo Si): Er gehört zu den wichtigsten heiligen Stätten im Nordwesten Shanghais. Im Jahre 1882 wurden von einer Pilgerfahrt zwei kostbare Jade-Buddha-Statuen aus Burma nach Shanghai gebracht und dem Kloster Jiangwan gestiftet. Der größte ist 1,95 m hoch und sitzend und aus einem einzigen weißen Jadeblock gearbeitet. Der andere ist ein liegender Buddha, der nur 96 cm misst. Der Bau des buddhistischen Tempels im Jahre 1911 wurde ausschließlich mit Spendengeldern finanziert. Im Tempel befinden sich auch historisch wertvolle religiöse Schriften, die einen Seltenheitswert haben wie z.B. die Schriftrollen aus der Tang-Zeit. In einer Halle befinden sich u. a. eine Figur des Medizin-Buddhas aus dem 5. Jahrhundert, eine Bronzestatue des Sakyamuni aus der Ming-Zeit, hölzerne Figuren von Göttinnen. Die ganze Anlage schmücken viele weitere Buddha-Skulpturen mit seinen Schülern, Himmelswächtern und Engeln. Nach der Restaurierung 1979 bewohnen den Tempel auch Mönche, die ebenfalls von Spendengeldern leben. Tausende von Gläubigen und Touristen kommen jährlich an diesen Ort der Ruhe und Spiritualität.

Long-Hua-Tempel und Pagode: Der buddhistische Tempel gehört zu den ältesten und schönsten aus der Song-Dynastie (960 bis 1279) und wird auch „Tempel der Drachenblume“ genannt. Die Long-Hua-Pagode aus dem Jahr 977 steht direkt vor dem Haupttor und ist noch als einziges Element original von der Tempelanlage erhalten. Die anderen Gebäude der Tempelanlage sind schon oft restauriert und verschönert worden. Besonders faszinierend ist die Halle, in der viele goldene Buddhastatuen dicht nebeneinander aufgereiht sind. Die Long-Hua-Pagode hat eine achteckige Form, sieben Etagen und ist 40 m hoch. Heute leben hier im Tempel über 80 Mönche, die mit ihren monotonen Gesängen für eine beruhigende und entspannte Atmosphäre sorgen. 

Der Jing'an Tempel: Der buddhistische Tempel auf der Nanjing Lu im Jing'an Distrikt  wurde im Jahre 247 von der Wu-Dynastie erbaut. Damals befand sich der Tempel am Suzhou-Fluss, wurde 1216 wegen großer Überschwemmungen an den jetzigen Ort auf die Nanjing Lu verlegt. Unter der Herrschaft von Mao Zedongs während der Kulturrevolution (1966 – 1976) wurde er zu einer Kunststofffabrik umfunktioniert. Danach wurde er 1983 wieder zu einem Tempel umgebaut. Seitdem ist er mehrmals rekonstruiert und seit 2004 aufwendig renoviert, mit kunstvollen Holzschnitzereien verziert und vergoldet worden. Der „Tempel der Ruhe und des Friedens“, wie er genannt wird, gehört zu den religiösen Kulturdenkmälern und wird von Touristen gern besucht, die sich vom Trubel der Nanjing Lu, der größten und berühmten Einkaufsstraße, erholen und die Zeremonien der Mönche beobachten wollen.

Das Shanghai Museum: Es wurde hier am „Platz des Volkes“ an der Nanjing Lu im Huangpu Distrikt von 1993 bis 1996 erbaut. Es ist das kulturelle Zentrum der Stadt. Das Museum hat zehn Galerien, die einen vollständigen Überblick über die chinesische Kunst und Kultur bieten. Skulpturen, Münzen, Bronzen, Kalligraphien, Malereien und Gemälde aus dem alten und neuen China werden künstlerisch präsentiert. Auch thematische Sonderausstellungen und die Sammlung von Kunst- und Alltagsgegenständen der ethischen Minderheiten aus dem Gebiet Südchinas werden hier gezeigt. Das Museum gehört mit 120.000 ausgestellten Exponaten zu den größten Museen Chinas. In der Nähe des Museums befinden sich wunderschöne Grünanlagen.

Yù Yuán-Garten: Dieser Garten vermittelt einen Eindruck von der einmaligen chinesischen Gartenkunst. Er ist wunderschön auf einer 2 Hektar großen Fläche angelegt und befindet sich in der Altstadt Shanghais. Der Garten wurde 1577 nach 20 Jahren Arbeit fertig und teilt sich in den inneren und äußeren Gartenbereich. Die heutigen Gebäude entstanden aber erst im 18. und 19. Jahrhundert. Im Norden des Parks befindet sich der ehemalige Tempel der Stadtgötter aus der Song-Zeit. Im östlichen Teil des Gartens zieren drei Steine den Hof vor einer Halle, einer davon ist der berühmteste Gartenstein ganz Chinas mit dem Namen „Jadepreziose“, der fast vollständig durchlöchert ist wie ein riesiger Schwamm und einen imposanten Anblick bietet. Künstlich angelegte Berge und Seen, zahlreiche Pavillons, die untereinander durch Brücken („Zick-Zack-Brücken“) verbunden sind, herrliche Seerosenteiche, ein Goldkarpfenteich, Bananenstauden, die wunderschönen Blumen- und Pflanzenrabatten ziehen unzählige Besucher in ihren Bann und laden in den Teehäusern zum Verweilen ein. Mit Recht wird er auch als „Garten der Zufriedenheit“ bezeichnet.

Shanghai Century Park: Um dem Trubel und der Hektik der Stadt zu entrinnen, ist diese herrliche Parkanlage im Stadtteil Pudong genau das Richtige. Es ist der größte Park Shanghais. Die Parklandschaft bietet Anpflanzungen im britischen, japanischen und chinesischen Stil. Um das riesige Areal von 140 Hektar Fläche zu erkunden, gibt es im Park Fahrräder, Tandem und Vierräder zur Ausleihe. Sehr interessant sind die Skulpturen aus Blumen und Sträuchern. In der Nähe gibt es das Museum Wissenschaft und Technik, welches über die Verbindung: Natur, Mensch, Wissenschaft und Technik auf sechs Ausstellungszonen in sehr anschaulicher und interessanter Weise mit modernster Informationstechnik aufklärt. Außerdem gibt es im Museum ein 3D-, ein 4D- und ein Kuppelkino.

Der Botanische Garten Chenshan wurde erst im April 2010 zur Expo 2010 im Stadtbezirk Songjiang eröffnet. Der Garten hat ein Areal von unglaublichen 207 Hektar Fläche und ist damit der größte botanische Garten Chinas. Die wassergeprägte Anlage hat eine Seenlandschaft von 18 Hektar. Um den See befinden sich einige Themenparks, üppige Grünflächen, künstliche Hügel, versteinerte Wurzeln und Gewächshäuser, die man mit kleinen Elektroautos erreichen kann. Für Naturliebhaber sind die drei Gewächshäuser von besonderem Reiz. In einem Gewächshaus mit Regenwaldklima befindet sich eine tropische, üppige Dschungellandschaft mit Palmen, Farnen, Lianen u.a. tropischen Pflanzen- und Blumenarten. Ein anderes Gewächshaus hat trockenes Wüstenklima und in ihm wachsen Kakteenarten in verschiedenen Größen und Formen. Im dritten Gewächshaus kann man die wunderbare Welt der schönen und faszinierenden Pflanzenart der Karnivoren bewundern. Das sind fleischfressende Pflanzen, die sich von Fliegen, Insekten u.a. ernähren. Auch viele, wunderschöne Orchideenarten in den verschiedensten Formen und Farben sind hier zu bestaunen. Der neue botanische Garten dient nicht nur der Erholung und Repräsentation der Vielfalt der Natur sondern dient gleichzeitig der Nachhaltigkeit und wissenschaftlichen Forschung. 

Shopping: Shanghai bietet eine Vielzahl von großen Einkaufszentren, exklusiven Boutiquen, Fachgeschäften und interessanten Märkten gefüllt mit einer unübersehbaren Menge an chinesischen und internationalen Waren. Die Nanjing Road und die Huaihai Road - diese zwei Straßen im Zentrum gehören zu den größten Einkaufsstraßen Shanghais. Hier reihen sich große Kaufhäuser, in denen alle internationalen Markenketten vertreten sind, Kinos, Wolkenkratzer, edle Boutiquen und Restaurants aneinander. Preiswert einkaufen kann man auf dem berühmten Xiang Yang Market oder oder auf dem Fabric Market. Hier findet man trendige „Markenartikel“ von Puma, Adidas, Gucci, Armani  u.a., die aber meistens nur gut gemachte Imitate sind. Auch Raubkopien von Filmen gibt es massenweise zu Superschnäppchenpreisen. Alle Preise sind hier mit den Verkäufern „Verhandlungssache“. Shanghai ist ein Einkaufsparadies. In den riesigen Einkaufszentren kann man nicht nur gut einkaufen, sondern in ihnen befinden sich auch Restaurants, Cafés, Kinos, Büroräume, Freizeit- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Die Edel-Shopping-Mall „Three on the Bund“, direkt an der Uferpromenade „Bund“ strahlt Eleganz und Luxus pur aus. Das Äußere des Gebäudes (gebaut 1916) ist so erhalten geblieben und steht unter Denkmalschutz, aber im Inneren ist es vom amerikanischen Star-Architekten Michael Graves total umgestaltet und westlich geprägt worden. Hier wurde die größte und attraktivste Giorgio Armani-Boutique eröffnet. Stilecht, geschmackvoll und luxuriös ist auch die Etage „Three for Women“ – eine Luxusboutique mit westlichen Labels für Kleidung und Accessoires. Im dritten Stockwerk ist die „Gallery of Art“ angesiedelt. Für Feinschmecker gibt es in den oberen fünf Etagen Spitzenrestaurants von internationaler Güte z.B. das „Jean Georges“, das „David Laris“ (Schwerpunkt Seafood), das Touristenrestaurant „New Heights“ oder das „Cupola“ (im Turm, Luxus für Pärchen oder auch Geschäftsessen).

Verkehrsmittel: Die beliebtesten öffentlichen Verkehrsmittel sind Busse und U-Bahnen. Sie verkehren regelmäßig und die Preise sind niedrig. Für Fahrradfahrer und Motorradfahrer gibt es viele Fahrradwege, die auch ausschließlich nur von denen benutzt werden dürfen. Taxis sind sehr beliebt, stehen aber wegen des großen Verkehrs oft im Stau. Viele Sehenswürdigkeiten kann man gut zu Fuß erreichen. Auch eine Bootsfahrt auf dem Huangpu-Fluss kann man nur empfehlen. Vom Boot aus hat man einen Überblick auf den „Bund“ und die Altstadt und vom anderen Ufer den neuen Stadtteil Pudong mit seinen Wolkenkratzern und über dem Fluss sind die Yangpu-Brücke und die Nanpu-Brücke zu sehen. Es gibt in Shanghai zwei internationale Flughäfen - von Hongyiao (SHA) und seit 1999 den supermodernen von Pudong (PVG).

Einreisebestimmung: Bürger der Bundesrepublik Deutschland (auch alle Kinder) benötigen einen Reisepass, der noch nach Ausreise mindestens 6 Monate gültig ist. Kindereinträge in den Reisepässen der Eltern sind ab dem 26.6.2012 nicht mehr gültig. Antragsteller ohne deutsche Staatsangehörigkeit benötigen eine Kopie der Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. Andernfalls muss der Visa-Antrag im jeweiligen Heimatland gestellt werden. Für China ist außerdem ein Visum erforderlich. Ab dem 1. Juni 2011 ist für Visaanträge für die Einreise nach China ein neues Antragsformular vorgeschrieben. Dieses kann bereits ab sofort auf der Webseite der Botschaft der VR China heruntergeladen werden. 

Link zum neuen Visum-Formular:

www.china-botschaft.de/det/lsfw/P020110303806339434773.pdf

Textquelle: Fremdenverkehrsamt der VR China / Kleber PR Network GmbH

 

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