Singapore Hotels, Hostels and Apartments

Singapur (Singapore)

Singapur, auch das „Tor nach Asien“ genannt, ist Hauptstadt des gleichnamigen Inselstaates

in Südostasien. Viele kleine Inseln gehören auch zu Singapur, wovon die Insel Sentosa die größte ist und alle sind durch Brücken mit dem Festland verbunden. Singapur ist seit 1965 eine parlamentarische Republik, davor war sie ab 1867 britische Kronkolonie. Zwischen Malaysia im Norden und im Süden wird sie durch die Straße von Singapur von Indonesien getrennt. Die Bürger Singapurs gehören zu unterschiedlichen ethnischen Gruppen: Chinesen, Malaien, Inder u.a. und pflegen auch ihre eigenen Religionen wie den Daoismus, Buddhismus, Hinduismus, Islam und das Christentum. Sie alle leben sehr harmonisch miteinander, respektieren ihre Kulturen, Regionen, Sprachen und Lebensarten, sind sehr höflich und tolerant. Mit vier Millionen Einwohnern ist Singapur sehr dicht besiedelt. Singapur ist verwaltungstechnisch in fünf Stadtteile unterteilt: Central Business District (Innenstadt), Little India, East Coast, North and West und Central. Die Währung in Singapur ist der Singapur-Dollar (S$). Der Zeitunterschied zur MEZ beträgt plus 7 Stunden.

Das Klima ist tropisch und sehr feucht. Das ganze Jahr über ist es heiß und meistens sonnig, aber die Luftfeuchtigkeit ist immer sehr hoch. Während des Monsuns, etwa von November bis Februar, gibt es heftige, kurze Niederschläge. Die beste Reisezeit ist von März bis Oktober. Die Tagestemperaturen liegen das ganze Jahr bei ca. 30° C. Ein Badeparadies ist Singapur nicht; einen schönen Badestrand mit klarem Wasser und weißem, weichen Sand gibt es nur auf der Sentosa Island und auf Kusu Island, eine der beliebtesten Inseln, auch bekannt als Schildkröteninsel. Für Strandpartys und andere Veranstaltungen wird der Tanjong Beach im Osten der Insel genutzt. Auch sind die Voraussetzungen für Wassersport wie Wasserski und Wakeboarding gut. Um sich von der Hitze zu erfrischen gibt es viele öffentliche Schwimmbäder und Swimmingpools in den Hotels.

Singapur ist als Urlaubsziel sehr beliebt. Die glanzvolle und exotische Metropole ist eine vom Tourismus geprägte kontrastreiche, faszinierende und luxuriöse Stadt – eine Stadt der Moderne, der Wolkenkratzer, der Luxushotels, der Einkaufsparadiese, aber auch der historischen Tempel, Sehenswürdigkeiten und idyllischen Parks und Gärten.

Jurong Bird Park: Der Vogelpark mit 600 Vogelarten wurde 1971 auf dem Hang des Jurong Hill im Gebiet Boon Lay eröffnet. Er ist der größte und interessanteste Vogelpark in Südostasien mit einer Größe von 20 Hektar und einer großen, öffentlich begehbaren Voliere, durch die man eine Fahrt mit dem „Panorail“ (Einschienenbahn) machen kann. Hier befindet sich auch ein künstlicher 30 Meter hoher Wasserfall. Sehr beeindruckend sind die Vogel-Shows, die Pinguin-Paraden, die verschiedenen Papageienarten, Flamingos u.a. Dieser Vogelpark mit seinen Attraktionen ist wirklich ein Ort der Erholung und Entspannung in der Natur und ein Muss für Touristen.

East Coast Park: Wenn man in Singapur vom Shopping genug hat, ist dieser Park  mit vielen Freizeitangeboten genau das Richtige. Ein riesiges Gelände entlang der südöstlichen Küste und ein sehr beliebter Ort  für die Einwohner Singapurs zum Grillen, Zelten, Skaten, Joggen, Biken, Wasserski und Spazieren gehen. Es ist der größte Park in Singapur und wird für Extremsport (Xtreme Skatepark) und für internationale Wettbewerbe genutzt. Ideal sind auch die verschiedenen Strandbuchten zum Baden und Schwimmen im Meer. Viele Open-Air- Hawker-Center, das Marine-Cove, zahlreiche individuelle Marktstände, Fischrestaurants, Cafés usw. laden zum Essen und Trinken ein.

Singapore Botanic Gardens: Der prächtige Botanische Garten im Zentrum von Singapore wurde 1822 von Stamford Raffles gegründet und ist seitdem ein Besuchermagnet. Unzählige tropische Pflanzenarten, hohe Palmen, kleine Seen und verschiedene herrliche Gärten werden hier auf einer riesengroßen Fläche wunderschön und einzigartig dargestellt. An einem der Seen, am Symphony Lake, finden an den Wochenenden kostenlose Konzerte statt. Der Hauptanziehungspunkt ist der National Orchid Garden. In dem wunderbaren Orchideengarten sind über 20.000 Orchideenpflanzen in allen möglichen Formen und Farben, Bromelien aus Amerika und viele Wasseranlagen zu bewundern. Der Ingwer-Garten mit 200 Arten von Ingwer ist auch sehr sehenswert. Eine weitere Attraktion in dieser üppig angelegten Parkanlage ist ein über mehrere Hektar großer unberührter Urwald. Dieser Regenwald zeigt die tropische Artenvielfalt. Dieser Besuch sollte ein Muss für jeden Besucher sein und bei einem Spaziergang im Schatten von Urwaldriesen (ca. 50 Meter Höhe), Farnen, Lianen, Würgfeigen und Kautschukbäumen kann man sich entspannen und in netten Restaurants sich stärken und die Seele baumeln lassen.

Singapore Zoo: Der Besuch des wunderschönen „offenen“ Singapur Zoos ist ein absolutes Highlight. Eröffnet wurde er 1973 und zählt zu den besten und eindrucksvollsten Tierparks der Welt. Mehr als 3000 Tiere leben hier auf 28 Hektar Zoofläche. Anders als in unseren Zoos leben die Tiere hier unter natürlichen Bedingungen und größtenteils frei. Die Tiere leben in Freigehegen in natürlicher Umgebung. Man findet keine Käfiggitter, Zäune oder dicke Glasscheiben, stattdessen natürliche Begrenzungen wie Wassergräben, Flüsse, dichten Pflanzenwuchs oder felsiges Gestein oder tiefe Gräben. Stellenweise kann man die Tiere hautnah erleben wie Affen, Kängurus, Ziegen usw. Der Zoo wirkt wie ein riesiger Urwald, in dem sich die Tiere Tag und Nacht aufhalten und sich frei bewegen können. Wegen des tropischen Klimas sind keine festen Gehege nötig. Interessant und abenteuerlich ist auch die Night Safari, bei der man nachts ein extra abgetrenntes Gelände des Zoos mit einer kleinen Bahn durchfahren kann um nachtaktive Tiere zu beobachten. Am Tag gibt es spektakuläre Tiershows mit Elefanten, Löwen, und anderen Reptilien. Der Zoo befindet sich außerhalb der Innenstadt und ist mit Shuttlebussen oder Taxis zu erreichen.

Butterfly Park and Insect Kingdom: Für Naturfreunde ist der Schmetterlingspark mit mehr als 1.500 Schmetterlings- sowie über 2.500 Insektenarten auf der Insel Sentosa sehenswert.

Underwater World and Dolphin Lagoon: Auf der Insel Sentosa befindet sich dieses Meerwasseraquarium mit ca. 250 verschiedenen Tierarten wie Fischen, Moränen, Rochen, Haien, Korallen, Schildkröten u.a. aus aller Welt. Täglich finden Delphin-Shows statt; auch selbst mit den Delphinen zu schwimmen ist möglich. Die zahlreichen Meerestiere lassen sich  sowohl in Aquarien als auch von einem Plexiglastunnel aus, der begehbar ist, betrachten.

Chinatown: Chinatown, das indische Viertel Little India oder die Insel Sentosa sind von Touristen wie von Einheimischen viel besuchte Ausflugsziele. Chinatown in Singapur ist geprägt von Jahrhunderte alten Traditionen, die bis heute gepflegt werden, aber auch vom modernen Leben. Dieser Kontrast macht diesen Stadtteil so sehenswert und faszinierend. Nach Chinatown kamen die ersten Einwanderer aus China 1821. In der Hoffnung auf eine gute Zukunft und ein besseres Leben in Singapore siedelten sich in den nächsten Jahren sehr viele Chinesen hier an. Einwanderer und Seeleute aus Xiamen errichteten 1821-1822 einen Schrein in Dankbarkeit für die geglückte und sichere Überfahrt. An seiner Stelle wurde von 1839-1842 aus Spendengeldern und Baumaterialien aus aller Welt der Thian Hock Keng Tempel errichtet. Er ist der daoistischen Göttin des Meeres und Schutzpatronin der Seeleute Ma Cho Po gewidmet und ist der älteste und schönste chinesische Tempel in Singapur. Lange vor der Einwanderungswelle aus China lebten hier schon andere ethnische Gruppen. Davon zeugen der älteste Hindutempel Singapurs und Moscheen in diesem Stadtteil.

Sri Mariamman Tempel:  Er ist der älteste und meist besuchte Hindu-Tempel in Singapur in der South Bridge Road in Chinatown. Der Tempel wurde 1827 als Holzkonstruktion erbaut. Er wurde 1843 zur heutigen Form verändert, erweitert und vervollständigt. Auch heute wird das Gebäude kontinuierlich renoviert und es wird beim Betreten des Tempels sehr streng auf die Einhaltung der Vorschriften und die Rituale für den Besucher geachtet. Als ältester Tempel der Hindugeschichte wurde er 1973 zum Nationaldenkmal ernannt. Auf dem fünfstöckigen Eingangsturm, dem Gopuram, werden in sehr bunten Farben gehaltene Schnitzereien von Gottheiten, Kriegern und anderen Figuren der Mythologie eindrucksvoll dargestellt. An der Außenfassade sind Kühe, die in Indien als heilig gelten, angebracht; innen befinden sich Krieger- und Löwenfiguren über den Altären. Der atemberaubende Tempel zeichnet sich durch unzählige sehr bunte Skulpturen, hinduistische Gottheiten und mystische Wesen aus der hinduistischen Mythologie aus. In der Gebetshalle befindet sich der Schrein der Göttin Mariamman, der täglich Opfergaben und spirituelle Rituale dargebracht werden. Wunderschön sind auch die Deckenmalereien. Der Tempel wird abends beleuchtet und strahlt in den buntesten Farben – eine Sehenswürdigkeit!

Little India: Das indische Viertel Little India, Chinatown oder die Insel Sentosa sind von Touristen wie von Einheimischen viel besuchte Ausflugsziele. Die ersten indischen Einwanderer kamen mit Stamford Raffles als seine Helfer 1819 nach Singapur. Bis Ende des 19. Jahrhunderts siedelten sich sehr viele Inder in der Nähe des heutigen Little India an.  Dieses indische Viertel in Singapur ist noch sehr geprägt vom „asiatischen Flair“ und ist der Mittelpunkt indischer Kultur und des indischen Lebensstils in Singapur. Unzählige kleine Läden mit Gewürzen, Schmuck aller Art, Souvenirs, Räucherstäbchen, Textilien, zahlreiche Gemüse-, Obst-, Fisch- und Fleischstände findet man von der Serangoon Road bis zur Lavender Road. Überall gibt es Blumengeschäfte, die Blumengirlanden, Ketten aus Blüten und frische Blumen verkaufen. Der indischen Tradition nach bedeuten Blumen gleich Reichtum. Dazwischen gibt es Spezialitätenrestaurants, indische Restaurants, Kaufhäuser, Juweliere und Goldschmieden, Tempel und auch viele Wahrsager mit ihren Papageien. Ein Besuch dieses lebendigen und farbenfrohen Stadtteils lohnt sich auf jeden Fall – schon wegen der indischen Küche und der schönen Hindu-Tempel.

Sri Veeramakaliamman Tempel: Der Tempel steht in der Serangoon Road und ist der Hindugöttin Kali, der Göttin der Kraft, geweiht. Er wurde 1881 von bengalischen Arbeitern gebaut und später umgebaut und erweitert. Im Tempel befindet sich der Schrein – eine Statue von Kali mit ihren Söhnen Ganesha und Murugan auf jeder Seite. Auf dem Eingangsturm, dem Gopuram, werden in schönen, sehr bunten Farben Schnitzereien von Gottheiten, Kriegern und anderen Figuren der Mythologie eindrucksvoll dargestellt. Er gehört zu den ältesten hinduistischen Tempeln. An Festtagen wird der Tempel von den Gläubigen umlagert, die Opfergaben darbringen und Gebete sprechen.

Sri Srinivasa Perumal Tempel:  In der Serangoon Road steht der wichtigste und bekannteste Hindutempel in Singapur. Er wurde 1855 gegründet unter der Bezeichnung Narasinga Perumal Kovil. In den folgenden Jahren wurde er erweitert und umgebaut und 1966 nach einer Umwidmung in Sri Srinivasa Perumal Tempel umbenannt. Der Eingangsturm (Gopuram) wurde erst 1969 fertig gebaut. Der Tempel ist dem Gott Vishnu gewidmet, der in neun verschiedenen Inkarnationen mit anderen Namen (Perumal ist einer von den früheren Namen) auf dem 20 Meter hohen Gopuram als Skulpturen dargestellt wird mit der dominierenden Farbe Blau. Beim Thaipusam-Fest (Büßerfest) nimmt hier die Prozession ihren Anfang auf einen 4 km langen Pilgerweg zum Thendayuthapani-Tempel in der Tank Road. Für Besucher ist das ein beeindruckendes mystisches Schauspiel. Hier im Thendayuthapani- Tempel zeigen die Pilger dann durch Tänze ihre Verehrung zur Gottheit Murugan, dessen Schrein hier vorhanden ist. Der Religion nach werden sie durch ihn von allen ihren Lasten befreit.

Sakya Muni Buddha Tempel (Temple of 1000 Lights): In der Race Course Road befindet sich der von einem thailändischen Mönch 1927 gegründete Tempel. Sehenswert ist eine ca. 15 Meter hohe Buddhastatue, die von Szenen aus dem Leben Buddhas umgeben ist und in dem Andachtsraum von sehr vielen Glühlampen angestrahlt wird. Am Vesak Fest (Höchster Feiertag der Buddhisten, zum Vollmond im Mai) wird hier die Geburt, die Erleuchtung und Tod Buddhas sehr festlich und stimmungsvoll mit Mönchen, Kerzen, Räucherstäbchen und Blumen und einer abendlichen Lichterprozession gefeiert.

Arab Street: Rund um die Arab Street leben und arbeiten viele Araber und vermitteln einen Einblick in das traditionelle, muslimische Leben in Singapur. Frauen tragen Schleier oder Kopftücher und die Männer tragen ihre traditionellen Kopfbedeckungen und Gewänder. Überall herrscht stimmungsvolle Bazar-Atmosphäre. Hier findet man viele Textilhändler, die eine riesige Auswahl an Stoffen (verschiedene Arten von Seiden, Batikstoffe aus Indonesien, Spitzen), Sarongs und Hemden in allen Farbvariationen, aber auch muslimische Kopfbedeckungen und Gebetsteppiche anbieten. Berühmt ist die Arab Street aber auch für die vielen Rattan-, Leder- und Korbwaren, Parfums und Edelsteinschmuckwaren. Die bedeutendste Sehenswürdigkeit in diesem Viertel ist die Sultan-Moschee, die auf Veranlassung von Sultan Hussein von 1824-26 neben seinem Palast im Viertel Kampong Glam erbaut wurde. Von 1924 bis 1928 wurde ein Neubau durch den irischen Architekten Denis Santry vollzogen, 1993 kam noch ein Anbau dazu. Die Sultan-Moschee (Masjid Sultan) wurde 1975 zum Nationaldenkmal erklärt. Sie ist das größte und für Muslime wichtigste Gebetshaus. In der Gebetshalle ist für ca. 5000 Muslime Platz, Nichtmuslime dürfen sie nicht betreten. Das Innere der Moschee ist sehr schlicht; statt Götterabbildungen stehen hier kunstvoll präsentierte Schriftzeichen im Vordergrund. Mit ihren goldenen Kuppeln überragt sie den Palast und ist somit schon von weitem gut zu sehen.

Malabar Muslim Jama-Ath Mosque: Im Vergleich zur Sultan-Moschee ist diese nur sehr klein, aber sehr schön und ein echtes Juwel unter den Moscheen Singapurs. Sie wurde 1962 erbaut und befindet sich an der Kreuzung der Victoria Street und Jalan Street im Kampong Glam Bezirk. Ihre wunderschöne, mit Kacheln geflieste, ganz in Blau gehaltene Fassade wird von zierlichen, zwiebelartigen goldenen Kuppeln und dem Minarett gekrönt. Umgeben ist sie von Palmen und üppigen Bäumen. Beide Moscheen dürfen nur mit Kopfbedeckung und barfüßig betreten werden.

Merlion: Das Wahrzeichen Singapurs, der Merlion, steht an der Mündung des Singapur Flusses umgeben von Hochhäusern. Der Name der Statue setzt sich aus Mermaid (Seejungfrau) und Lion (Löwe) zusammen. Diese Kombination aus Löwe = Stärke und Meerjungfrau = Verbundenheit mit dem Meer macht den Merlion zum Schutzpatron der Stadt. Von der Aussichtsplattform hat man eine tolle Aussicht auf die Bucht und die Skyline der Stadt; besonders schön ist sie wenn bei Nacht alles wunderschön beleuchtet ist. Der gleiche, jedoch noch viel größere Merlion, ist auf Sentosa vorhanden. Im Asian Civilisations Museum auf dem Empress Place am Singapur Fluss werden Ausstellungsstücke aus dem chinesischen, indischen, malaiischen und islamischen Kulturkreis von der Jungsteinzeit bis zum 20. Jahrhundert gezeigt. Die aus China stammenden wie Jade, Keramiken, folkloristische und bronzene nehmen jedoch den größten Teil der Ausstellung ein. Die auf mehreren Ebenen ausgestellten Stücke werden durch moderne Displays und Techniken untermalt.

Das National Museum of Singapore: Das Museum in der Stamford Road wurde 2006 nach einer umfassenden Renovierung wieder eröffnet. Das älteste Museum der Stadt (1887 errichtet) stellt in hochmodernen und technisierten Räumen historische Dokumente zur Geschichte und der Kultur Singapurs, eine große Sammlung asiatischer Kunstwerke, antike Möbel und andere Gebrauchsgegenstände aus. Ganz großartig und interessant ist die dreidimensionale Darstellung zur Geschichte Singapurs mit Erläuterungen per Audiosystem und Kopfhörern.

Singapore Science Centre: Diese Einrichtung ist etwas ganz Besonderes – hier erlebt und begreift man Wissenschaft zum Anfassen und Mitmachen mit über 500 interaktiven Experimenten. Das Hightech-Museum in der Science Centre Road zeigt Wunder der Wissenschaft, erklärt optische Täuschungen, zeigt die Entwicklung der Luftfahrt, hat ein Omniplanetarium mit dreidimensionaler Filmvorführung, Roboter und vieles mehr. Für interessierte Besucher ein Highlight.

Singapore gilt als Einkaufsparadies: Die Shopping-Malls haben von Montag bis Sonntag durchgehend von 10.00 bis 22.00 Uhr geöffnet. Die größte Einkaufsstraße ist die Orchard Road in der Innenstadt, in der sich ein Einkaufszentrum an das nächste reiht, alle mit Coffee-Shops. Die japanische Einkaufskette Takashimaya bietet trendige Mode für junge Leute zu günstigen Preisen an. Auch die bekannten europäischen Ladenketten wie z.B. Esprit u.a. sind im Einkaufszentrum Vivo City an der MRT Harbour Front zu finden. Im obersten Stockwerk kann man nicht nur gut und günstig essen, von hier fährt der Skytrain zur Ferieninsel Sentosa hinüber. In der Bugis Street (MRT Bugis) kann man alle Elektronikartikel auf mehreren Etagen im Einkaufszentrum Sim Lim Square finden. Ein riesiger Businesskomplex ist Suntec City, der aus 5 Türmen besteht. In den 4 Türmen mit 45 Etagen und 1 Turm mit 18 Etagen befinden sich mehr als 200 Läden, Büros und Ausstellungsräume. Inmitten des riesigen Shopping- und Businesskomplexes befindet sich der größte Brunnen der Welt der „Fountain of Wealth“ (Umfang 66 Meter). Sehr preisgünstig und mit viel Spaß beim „Handeln mit den Verkäufern“ kauft man am Raffles Platz, im Viertel am Hafen, in Chinatown, Little India  oder in der Arab Street ein.

Essen in Singapore: In Singapur kann man nicht nur gut einkaufen sondern auch sehr gut essen. Eine riesige Auswahl an Restaurants, Food-Courts, Hawker Center, Fastfoodketten, Coffee-Shops bietet den Besuchern Gerichte für jeden Geschmack und Geldbeutel an. Besonders beliebt sind die Fischrestaurants an der East Coast. Als Hafenstadt sind Meeresfrüchte in Singapur eine anerkannte und geschätzte Spezialität. Es gibt Restaurants mit asiatischer, internationaler und europäischer Küche sowie die amerikanischen und japanischen Fastfoodketten. Luxusrestaurants befinden sich vor allem in den Luxushotels. In den Coffee Shops werden neben verschiedenen Kaffeearten auch andere Getränke z.B. Bier und kleinere oder größere Gerichte zu günstigen Preisen angeboten. Die traditionellste Art essen zu gehen sind die Food Courts und Hawker Center. Dort werden landestypische Gerichte sehr schnell und preiswert aus einfachen Garküchen angeboten. Die beliebtesten Hawker Center bei Touristen sind der Newton Circus (nahe der Orchard Road) und Lau Pa Sat (nahe des Singapore River). Das Hawker Center Newton Circus ist der größte Hawker in ganz Singapur. Die Hawker Center befinden sich immer draußen an der frischen Luft. Die Essensstände sind im Kreis angelegt, so dass sich in der Mitte eine große Fläche mit Tischen und Stühlen ergibt. Auf den Ständen werden Gerichte der heimischen oder auch internationalen Küche als Büfett angeboten, die in den angeschlossenen Garküchen gekocht wurden. Die Auswahl ist riesig, preiswert und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Food Courts sind die verbesserte, luxuriösere, auch etwas teuere Variante von Hawker Centern und befinden sich im Untergeschoss von den klimatisierten Shopping-Malls der Stadt.

Nachtleben: Singapur bietet eine Menge an Unterhaltungsmöglichkeiten und ein reichhaltiges Nachtleben bis in die frühen Morgenstunden. Zahlreiche Bars, Clubs, Kneipen und Diskotheken gibt es überall in der Stadt. Wie überall in Asien ist Karaoke auch hier in den Bars eine außerordentlich beliebte Abendunterhaltung. Besonders in Distrikt Clarke Quay, gelegen am Nordufer des Singapore River und auch in der Mohammed Sultan Road, wo sich eine Bar an die andere reiht und sich angesagte Diskotheken befinden, tobt das Nachtleben. In „Harrys Bar“ am Boat Quay gibt es für Jazz-Liebhaber jede Nacht Live-Jazz-Musik. Wer nicht soviel Trubel möchte, kann von der New Asia Bar im 72. Stock des Swiss Hotels das Lichtermeer der schönen Skyline von Singapur bei Nacht bei einem romantischen Essen und Live-Musik genießen. Auch nächtliches Shoppen ist fast überall möglich.

Verkehrsmittel: Singapur ist eine der größten Drehscheiben des internationalen Flugverkehrs. Wegen seiner zentralen Lage ist Singapur Ausgangspunkt für Ausflüge in die benachbarten Länder Südostasiens. Innerhalb von Singapur herrscht Linksverkehr. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind MRT (Mass Rapit Transit = U-Bahn), Busse, Taxis. Sowohl das U-Bahnnetz wie auch das Busnetz sind sehr modern und gut ausgebaut und fahren im Abstand von 10 Minuten. Die Fahrpreise sind sehr niedrig und fast überall kann mit der EZ-link-Karte (Guthaben-Chipkarte) bezahlt werden. Hauptsächlich touristischen Zwecken dienen Rikschafahrten (Fahrrad), Fahrten mit dem Singapur-Trolley (alte rote Straßenbahn) für Besichtigungstouren und Stadtrundfahrten. Die Singapore Ducks (umgebaute, farbige amerikanische Amphibienfahrzeuge aus der Zeit des Vietnamkrieges) sind beliebt bei Touristen für eine Rundfahrt auf dem Wasser.

Einreisebestimmung: Bürger der Bundesrepublik Deutschland benötigen einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate Gültigkeit hat. Eine Verlängerung für einen touristischen Aufenthalt bis zu 90 Tagen ist vor Ort möglich.

Einreise- & Aufenthaltsbestimmungen: Deutsche Staatsangehörige benötigen kein Visum und erhalten bei Einreise eine Aufenthaltsgenehmigung für bis zu 90 Tagen. Erwachsene benötigen einen Reisepass und Kinder einen Kinderreisepass mit Lichtbild, der noch mindestens 6 Monate gültig ist. Kindereinträge in den Reisepässen der Eltern sind ab dem 26.6.2012 nicht mehr gültig.

 

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